Mehrkämpfer mit stolzer Bilanz

Die Leichtathleten des TVI starten bekanntlich in der LG Saar 70, zusammen mit den Leichtathleten der Turnvereine aus Landsweiler, Ottweiler, Wemmetsweiler und Wiebelskirchen. In diesen Vereinen wird traditionell auf eine solide Grundausbildung im Laufen, Werfen und Springen wertgelegt. Dass dieses Ziel erreicht wird, zeigte sich eindrucksvoll bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf, ausgetragen im Bosenbachstadion in St. Wendel. Dort untermauerte die LG Saar 70 ihre Vormachtstellung im Kreis Neunkirchen/St. Wendel, gewann das Gros der Titel.
Eifrigster Punktesammler des LG-Teams der U 14 war Jonas Sander, der auch in der Einzelwertung reüssierte: Jonas wurde Kreismeister im 4-Kampf und Vizemeister im 3-Kampf. Bei den gleichaltrigen Mädchen gewannen Paula Heinz und Svenja Klein mit dem LG-Team 1 den Titel, Jule Woll wurde mit Team 2 Vizemeister. Ein LG-Trio mit Marvin Bollinger vom TV Ottweiler und Lars Schwindling und Marcel Herber vom TV Illingen war in der U 18 erfolgreich, belegte in der Einzelwertung im 5-Kampf einträchtig die Plätze 1, 2 und 3. Die gleiche Reihenfolge ergab sich auch In der leichtathletischen Königsdisziplin, dem 10-Kampf, wo das Trio den Mannschaftstitel einheimste. Herausragend war einmal mehr der 2 Meter-Springer Marvin Bollinger vom TV Ottweiler, dem mit glänzenden 6405 Punkten die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft glückte. Auch das TVI- Aushängeschild Lars Schwindling, vor zwei Jahren Deutscher Meister im gemischten 6-Kampf, war zufrieden. Lars laboriert an einer Fußverletzung, verspürt aber deutlichen Aufwind.
Im 10-Kampf der Männer waren nur zwei Teams am Start, beide von der LG Saar 70. Den Titel holten sich Oliver Haas, David Naumann und Daniel Feuchtner, alle vom TV Illingen. Team Nr. 2 mit Frederik Rodner und Thomas und Michael Huber vom TuS Wiebelskirchen freute sich über die Vizemeisterschaft. „Die 110 Meter Hürden und der Stabhochsprung sind für mich eine Tortur“, klagt Freddi Rodner. „Da trainiere ich einfach zu wenig. Aber wenn die Kameraden rufen, weil noch ein Mann fehlt, kann ich nicht nein sagen“. In allen Stadien der Welt gelten die 10-Kämpfer als Sonderlinge, im positiven Sinne. Nirgendwo sonst sieht man, über Vereinsgrenzen hinweg, dieses gegenseitige Anfeuern, dieses gegenseitige Trösten, wenn eine Übung misslingt, diese gemeinsame Freude, wenn sie klappt. Den 10-Kämpfern zuzuschauen, hat auch in St. Wendel Spaß gemacht.

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                                               Meisterlich: Marvin und Lars

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                                         Tolles Trio:  Paula, Jule und Svenja

Weitere Fotos unter “Bilder”, Galerie 2013

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