Erfolge in Trier, Piesbach, Ottweiler und Merzig

Trier: Caroline Schlör, Trainerin des TV Illingen und Sportwartin der LG Saar 70, in der ja auch die Leichtathleten des TVI starten, hatte eine ehrenvolle Berufung in die Saarauswahl. Beim Pokal der Freundschaft in Trier war sie im Kugelstoß eingesetzt, stieß 11,25m weit und trug dazu bei, dass ihre Mannschaft hinter Luxemburg und vor Rheinland-Pfalz Zweiter wurde. Ihr Freund Andreas Sahner, für Rehlingen startend, sorgte als Bester im Hammerwurf mit starken 68,89m dafür, dass die Saarländer bei den Männern den Pokal der Freundschaft gewannen.

CARO_TRIER1                                                                        Caroline in Trier

Piesbach: Die LG Saar 70 erkämpfte in Piesbach bei den Saarländischen Mannschaftsmeisterschaften drei Titel. Den Sprung aufs oberste Treppchen schafften die Senioren M40, die männliche U20 und die weibliche U16. Die männliche U16 verfehlte knapp Gold, freute sich aber auch über die Vizemeisterschaft. In diesem Team glänzte Christoph Rullof mit zwei persönlichen Bestleistungen: 2:18,28 min über 800m und 5,15m Weitsprung. Im siegreichen LG-Team der gleichaltrigen Mädchen war Neele Broschardt eingesetzt, überzeugte im Kugelstoß und im 800m-Lauf. Im Gold-Team der U20 wurde Matthias Schikofsky zum Mann des Tages. Obwohl Matthias noch zur U18 gehört, war er im Weitsprung, im 100m-Lauf und im Kugelstoß der Beste. Trainer Werner Liedtke war voll des Lobs: „Die schwere 6kg-Kugel der U20 stieß Matthias auf 10,23 Meter, neue persönliche Bestleistung, einfach klasse!“ Pech hatte im LG-Team der weiblichen U20 Julia Threm. Mit ihren 2:37,47 min war sie über 800 Meter die Zweitschnellste, aber da bei der Staffel die vierte Läuferin nicht erschien, fiel das LG-Team aus der Wertung – zumindest Bronze war drin.
Ottweiler: Während die Großen in Piesbach auf Beutezug gingen, versuchten sich die Kleinen des TVI beim Schülermeeting in Ottweiler. Bei den 10-Jährigen starteten Leni Dörr, Hanna Gerard und Max Weber, bei den 11-Jährigen Bianca Rothbrust und Simon Hahn. Trainerin Margit Ernwein war mächtig stolz auf ihre Minis: „Alle waren unheimlich aufgeregt, denn alles war ja neu für sie. Für den ersten Wettkampf haben sie sich ganz wacker geschlagen!“ Weit vorne war Hanna als Zweitschnellste über 800 Meter, und nicht zu bremsen war Max: Die 50 Meter lief er in starken 8:42 Sekunden, ließ der Konkurrenz keine Chance.

S_MEETING_17_HP                         Sextett der Extraklasse: Hanna, Leni, Bianca, Margit, Max und Simon

Merzig: Höchst erfolgreich mitgemischt hat der TVI-Nachwuchs auch beim bundesweit größten Event seiner Art: 5300 Teilnehmer waren es in Merzig bei den Schullaufmeisterschaften. Christoph Rullof, oben bereits genannt, führte sein IGI-Terzett in der Altersklasse U16 auf einen famosen 4. Platz, das IGI verfehlte Bronze nur knapp. Christoph lief die 2200 Meter In starken 6:56,8 Minuten, wurde Achter des Jahrgangs 2002. Hier waren 95 Teams im Rennen, in der weiblichen U14 waren es sage und schreibe 159! Da kann sich Rang 8 des IGI fürwahr sehen lassen. Charlotte Mohr vom TVI gehörte zum Terzett, landete in der Einzelwertung des Jahrgangs 2005 im riesigen Starterfeld von 297 Läuferinnen auf Platz 11. Das IGI knüpft offenbar an ruhmreiche Zeiten an: Die Ausrichtung der Schullaufmeisterschaften Anfang der Achtziger war die Geburtsstunde der berühmten Illtal-Crossies. Die waren zwanzig Jahre lang Stammgast auf dem Siegertreppchen, stellten sogar mehrfach den Gesamtsieger.

img099

Rückblick: Start der U16 bei der Schullaufmeisterschaft in Losheim 2001. Rechts mit Nr. 50 Johannes Schulz, der Gesamtsieger wurde und das IGI-Team zu Gold führte. Das IGI-Team der gleichaltrigen Mädchen, angeführt von unserer heutigen Sportwartin Caroline Schlör, holte damals Bronze.

Geschrieben von wolfiweber

24. Mai 2017 um 17:00

Abgelegt in Das Jahr 2017

Gelungener Start in die neue Saison

Bei den Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel in Ottweiler scheffelten die Illinger Asse zahlreiche Titel. „Alle haben prima gekämpft“, sind sich die Betreuer Caroline Schlör, Werner Liedtke und Willi Sahner einig. „Das war ein gelungener Start in die neue Saison“, freut sich Liedtke, „es gab tolle Ergebnisse, reihenweise persönliche Bestleistungen, einige schafften bereits die Qualifikation für die Süddeutschen bzw. für die Deutschen Meisterschaften!“
Ohne die Leistung der anderen schmälern zu wollen, seien hier nur die genannt, denen der Sprung aufs oberste Treppchen gelang. Kurios: Von den 14 Einzeltiteln (zu ihnen kommen noch drei mit den Staffeln der LG Saar 70) gehen insgesamt neun auf das Konto von drei Geschwisterpaaren. Caroline und Thorsten Schlör, Theresa und Matthias Schikofsky und Andreas und Dominik Lermen sind der Beweis dafür, dass Leichtathletik ein Familiensport ist.
Zwei Titelträger ragen heraus, beide gehören zur U18: Jule Woll und Matthias Schikofsky. Sie präsentierten sich in Topform, wurden jeweils vierfache Kreismeister. Jule gewannen den Speerwurf mit 44,66 Metern (persönliche Bestleistung, Quali für die DM!), den Kugelstoß mit 11,30 und den Diskuswurf mit 28,62 Metern. Dazu war sie Startläuferin der siegreichen 4x100m-Staffel der LG Saar 70. Matthias stellte bei seinen vier Starts vier persönliche Bestleistungen auf: Er siegte im Speerwurf mit 52,59 (Quali für die Süddeutsche) und im Kugelstoß mit 11,06 Metern, lief die 100 Meter in 11,97 Sekunden und sprang 6,11 Meter weit. Mit Neele Broschardt und Anna Rothbrust stellte der TVI auch zwei Kreismeisterinnen der W15. Neele siegte über 300 Meter, Anna im Weitsprung und mit der LG-Frauenstaffel. Zusammen mit Niels Diehl und Jules Loginoff vom TV Ottweiler wurden die Illinger Zwillingsbrüder Andreas und Dominik Lermen ebenfalls Staffel-Kreismeister.
Auch Caroline Schlör und ihr Bruder Thorsten waren in Ottweiler gut drauf: Thorsten schaffte mit dem Speer 54,09 Meter, Tagesbestweite. Das Gleiche gelang ihm mit der Kugel, die landete bei 11,48 Metern. Seine Schwester Caroline siegte unangefochten mit dem Diskus (32,47m) und mit der Kugel (10,38m). 2014 waren beide zum letzten Mal gemeinsam Landesmeister, dann kamen die Verletzungen. Jetzt aber geht’s wieder aufwärts. Auf Kreisebene, Ottweiler zeigte es, brauchen sie niemanden zu fürchten.
Statt bei den Kreismeisterschaften auf Titeljagd zu gehen, starteten zwei Aushängeschilder des TVI beim Hürdenmeeting in Luxemburg. In der U18 unterbot Philipp Oehling über die 400 Meter Hürden mit 58,42 Sekunden die Qualifikationsnorm für die Süddeutsche, Paula gelang dies mit ihren 68,48 Sekunden. LG-Sportwartin Caroline Schlör ist hoch zufrieden: „Gleich beim ersten Start des Jahres solche Leistungen, das verspricht eine gute Saison!“

KM_17A

Rendezvous der Meister: hinten Jule, Thorsten, Dominik, Willi, Matthias, Andreas; vorne Theresa, Neele, Caro, Werner
Optimieren des Bildes durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

7. Mai 2017 um 09:53

Abgelegt in Das Jahr 2017

LG-Meisterfeier 2017

Im Clubheim des TV Ottweiler m Stadion „Am alten Weiher“ fand die gut besuchte Meisterfeier der LG Saar 70 statt. In ihr starten die Leichtathleten von fünf namhaften Turnvereinen des Kreises Neunkirchen: TV Illingen, TG Landsweiler-Reden, TV Ottweiler, TV Wemmetsweiler und TuS Wiebelskirchen. „Es gab in der letzten Saison eine ganze Reihe herausragender Leistungen“, verkündete der LG-Vorsitzende Jürgen Müller. „42 unserer Athleten erhalten das begehrte T-Shirt als Landesmeister 2016. Erfreulich, dass es auch überregional beachtliche Erfolge gab!“
42 Sportler und Sportlerinnen wurden geehrt. Das Gros der Geehrten schaffte den Sprung aufs oberste Siegertreppchen über die LG-Teams. Platz 1 gab’s bei den Mannschaftsmeisterschaften für die Mädchen der U14 und die Jungs der U16 und der U18. Verlass war einmal mehr auf die LG-Senioren, die in der M50/55 nicht zu schlagen waren. Eifrigste Punktesammler waren die Werfer des TV Wemmetsweiler und die Sprinter des TuS Wiebelskirchen.
Nun zu den Erfolgen auf überregionaler Ebene. Zwei Titel haben besonderes Gewicht: Philipp Oehling, Hoffnungsträger des TV Illingen (TVI), kürte sich bei der Süddeutschen der Altersklasse U16 in St. Wendel zum erfolgreichsten saarländischen Athleten. Er gewann sowohl die 300m-Hürden als auch die 800 Meter. In St. Wendel gab’s für die LG Saar 70 weitere Top-Platzierungen: Jule Woll vom TVI wurde im Speerwurf Vizemeisterin der W15, Janine Baus vom TV Wemmetsweiler im Hochsprung Sechste der W14, Niels Diehl vom TV Ottweiler (TVO) in der gleichen Disziplin Siebter der M15.
Die renommierteste LG-Teilnehmerin war in St. Wendel Louisa Grauvogel vom TVO. Sie trat in drei Disziplinen der U23 an, mischte in allen munter mit: Platz 4 über 200 Meter, Platz 3 in 12,08 Sekunden über die 100 Meter, Platz 2 schließlich und damit Süddeutsche Vizemeisterin mit starken 14,16 Sekunden im 100 Meter-Hürdenlauf.
Schon zuvor hatten Jule und Philipp an der der Süddeutschen der U18 in Heilbronn teilgenommen, wo Jule bei der durchweg zwei Jahre älteren Konkurrenz mit Platz 4 im Speerwurf nur knapp Edelmetall verfehlte. Philipp startete mit seinen TVI-Vereinskameraden Jonas Sander und Matthias Schikofsky, dazu mit Niels Diehl vom TVO in der 4x100m-Staffel. „Wir hatten mit die jüngste Staffel“, erklärt Trainer Werner Liedtke. „Nur Matthias und Jonas sind 16, Philipp und Niels sind erst 15. Alle Vier gaben ihr Bestes, schafften Rang 8 und damit einen Platz auf dem Siegerpodest!“

EHRUNG_2017

Jugend, Aktive und Senioren; die Schüler wurden gesondert geehrt. Ganz links der
LG-Vorsitzende Jürgen Müller, kniend 2. von links LG-Sportwartin Caroline Schlör

Geschrieben von wolfiweber

31. März 2017 um 09:17

Abgelegt in Das Jahr 2017

Louisa Grauvogel glänzt bei den US-Championships

Louisa Grauvogel ist unbestritten die Vorzeige-Athletin und der Stolz der LG Saar 70. Um alle ihre Meisterschaften und Rekorde auf Landesebene aufzuzählen, fehlt hier der Platz. Beschränken wir uns auf eine Auswahl ihrer überregionalen Erfolge in ihrer Paradedisziplin, dem Siebenkampf:
2013 Bronze-Medaille bei der U18-Weltmeisterschaft in Donezk; 2014 Fünfte der U20-Weltmeisterschaft im amerikanischen Eugene; 2015 Bronze bei der U20-Europameisterschaft im schwedischen Eskilstuna.
Bemerkenswert, dass Louisa trotz verlockender Angebote ihrem Stammverein, dem TV Ottweiler, bis heute die Treue hält. Momentan aber ist sie weit weg von zuhause: Seit September 2016 studiert die mittlerweile Zwanzigjährige als Stipendiatin an der University of Georgia. Anders als in Deutschland, wo die Leichtathleten in Vereinen trainieren und bei Meisterschaften gegeneinander antreten, starten die jungen Athleten in den USA für Colleges und Universitäten. Auf vielen regionalen Wettkämpfen messen sie sich im Einzelwettbewerb und im Team. Die 16 besten US-Leichtathleten und Leichtathletinnen jeder Disziplin qualifizieren sich schließlich für die NCAA-Championships. Das Kürzel NCAA steht für National Collegiate Athletic Association. Über diesen Verbund organisiert das Gros der Colleges und Universitäten der USA und Kanadas ihre Sportprogramme. Aufgrund der großen Zuschauerbeliebtheit und der entsprechenden Vermarktung durch die Medien genießt der Universitätssport in den USA einen hervorragenden Ruf.
Als Sechstplatzierte aller US-Starterinnen im Hallenfünfkampf (60 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß, Hochsprung, 800 m Lauf) qualifizierte sich auch Louisa und durfte zusammen mit weiteren Qualifizierten ihres Uni-Teams bei den Nationalen US-Meisterschaften starten. Zusammen mit zwei Olympiateilnehmerinnen und weitern US-Top-Athletinnen erkämpfte Louisa dort den zweiten Platz in der Mannschaftswertung hinter dem Team aus Oregon.
In der aktuellen US-Hallensaison konnte Louisa ihren eigenen Saarlandrekord der Frauen im Hallenfünfkampf von 3860 Punkten auf glänzende 4187 Punkte steigern. Mit dieser Punktzahl behauptet sie den zweiten Platz der deutschen Frauenbestenliste.
Louisa fühlt sich in Georgia sehr wohl. Ihr Studium, ihre Freizeit und ihr Training verbringt sie nicht nur mit Sportlern und Sportlerinnen aus allen Teilen der USA, sondern auch mit Athleten aus der ganzen Welt. So gehören zu ihrem Team eine norwegische Hammerwerferin, eine Hürdenläuferin aus Südafrika, eine Hochspringerin aus Griechenland sowie die australische Dreispringerin Aliyah Johnson, mit der Louisa bereits 2014 im Rahmen der U18-Weltmeisterschaft in der Ukraine um Bronze kämpfte.

Louisa Grauvogel of the University of Georgia runs the 60 meter hurdles as the Pentathlon begins during the NCAA Indoor Track and Field Championships at Gilliam Indoor Track Stadium on the campus of Texas A&M University in College Station, Louisiana on Friday, March 10, 2017. (AP Photo/Lake Charles American Press, Kirk Meche)

Optimieren des Bildes durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

29. März 2017 um 15:46

Abgelegt in Das Jahr 2017

Viel Spaß mit den neuen Geräten

„Die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen, ist mir ein großes Anliegen“, schreibt Staatssekretär Stephan Kolling. Das sind hehre Worte, wie wir sie täglich von allen Politikern hören.
Bei Stephan Kolling bleibt es aber nicht bei Lippenbekenntnissen, er lässt Taten folgen. Dank seiner finanziellen Unterstützung konnte der TV Illingen neue Geräte anschaffen, die zum Erwerb des Mini-Sportabzeichens bei 3- bis 6-Jährigen benötigt werden.
In der letzten Übungsstunde der Kleinen Wilden des TVI wurden die neuen Geräte mit viel Spaß ausprobiert: der Kriechtunnel, die Balanciermauer, der Zahlenwerfer und die Slackline. Maria Boewen-Dörr war vor Ort. Während ihr Enkel Vincent bei den TVI-Kids munter mitmischte, hat sie schöne Fotos gemacht. Eins ist unten zu sehen, viele weitere unter Bilder, Galerie 2017, NEUE GERÄTE.

klein_00016

Geschrieben von wolfiweber

10. März 2017 um 09:37

Abgelegt in Das Jahr 2017

TVI-Narren beim Umzug dabei

Um 10 Uhr startete der große Rosenmontagsumzug durch Illingen. Der nach Neunkirchen zweitgrößte Umzug im Landkreis schlängelt sich durch ganz Illingen bis zur Illipse im Burgpark.
Rund 80 Anmeldungen waren es diesmal, Wagen und Gruppen, Rekord! Es gab im Vorfeld Sturmwarnungen, aber das Wetter war dann doch passabel, ganz anders als im Vorjahr, wo der Zug ausfallen musste.
Mit von der Partie ein traditionell starkes Aufgebot des TV Illingen, diesmal gut zwei Dutzend Narren, auf Tour unter dem Motto „Wald“. Das Foto unten zeigt, wie man dem Thema gerecht wurde: als Bären, Wildschweine, Rehe, Hasen, Füchse, Eichhörnchen. Das tierische Ensemble wurde ergänzt durch drei menschliche Wesen, eine Doppelausgabe von Robin Hood und Waldfee Vanessa, die durch ihr grellbuntes Kostüm hervorstach. Die TVI-Narren hatten zudem am Autohaus Schlör, wo der Umzug vorbeizog, einen Außenposten aufgebaut. Auch dort war die Stimmung prächtig, nicht zuletzt dank hervorragender Bewirtung. Ein Sonderlob verdiente sich Andreas Sahner. Die deutsche Nummer Vier im Hammerwurf zeigte, dass sie nicht nur mit schwerem Gerät, sondern auch mit filigranem Werkzeug geschickt umzugehen weiß: Die Rostwürste von Andy waren absolute Spitze!
Nach hartem Marsch erschienen schließlich auch die heiß ersehnten Waldbewohner am TVI-Außenposten. Mit großem Jubel, mit enthusiastischem Helau und Alleh Hopp, wurden sie dort empfangen. Sie nutzten die Gelegenheit, sich mit Speis und Trank für die letzte Etappe zu stärken.

klein_00021

Viele weitere Fotos unter Bilder, Galerie 2017, Umzug_17. Dass Zebra Caro so oft zu sehen ist, hat einen einfachen Grund: Caro hat alle närrischen Begegnungen per Selfie festgehalten!

Geschrieben von wolfiweber

2. März 2017 um 09:51

Abgelegt in Das Jahr 2017

Fasching bei den kleinen Wilden

„Verboozt“ sind sie angerückt, wie immer in der letzten Turnstunde vor Fasching. 42 kamen, wunderbar herausgeputzt – es war eine Augenweide! Ein buntes Treiben füllte die sonst so nüchterne Turnhalle mit Leben.
Jede Jury hätte es schwer gehabt, die schönste Maske zu küren. Dabei sind die Ansprüche an die Kostüme hoch: schön sollen sie sein, aber bitte so, dass man darin auch noch bequem turnen kann. Das klappte nicht immer: Beim Schwingen an den Ringen ist aus manchem Tüll-Röckchen plötzlich ein Kopfschmuck geworden. Das Rollen auf der Buckelpiste war für die Feen und Engelchen eine heikle Angelegenheit, die Flügel mussten ja geschont werden. Die Anmut litt hie und da ein bisschen, die Freude nicht.
Nicole hat wieder schöne Fotos gemacht. Zwei seht ihr unten, viele weitere unter Bilder, Galerie 2017, Fasching17.

KIRA    PHIL_1

Optimieren der Fotos durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

23. Februar 2017 um 09:53

Abgelegt in Das Jahr 2017

Philipp Oehling glänzt in Frankfurt

Bei den kürzlich in Frankfurt ausgetragenen Süddeutschen Hallenmeisterschaften zeigte sich die saarländische Delegation in Hochform und kehrte mit 17 Medaillen zurück. Achtmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze, so lautet ihre Erfolgsbilanz. Im Vorjahr gab’s nur 13mal Edelmetall.
In der U18, wo 16- und 17-Jährige gemeinsam antreten und gewertet werden,  startete im Trikot der LG Saar 70 Philipp Oehling, Aushängeschild des TV Illingen. Mit Bronze im 800-Meter-Lauf steuerte er zum famosen Abschneiden der Saarländer bei. Seine 2:01,17 Minuten bedeuten eine persönliche Bestzeit über die 800 Meter. Philipp war Bester aller 16-Jährigen, vor seinem Landsmann Lennart Lau vom LAZ Saarbrücken. 
Philipp, mit zwei Titeln letzten Herbst in St. Wendel erfolgreichster Saarländer bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16, besucht die Gebundene Ganztagsschule Illingen. Dort will er jetzt einen guten Abschluss machen. „Wenn ich den geschafft habe, geht’s ans Oberstufen-Gymnasium nach Neunkirchen!“  Trainerin Caroline Schlör verrät, was sie mit ihrem Vorzeigeathleten kommende Saison vorhat: „Im ersten Jahr der U18 lassen wir es gemächlich angehen. Unser Schwerpunkt wird auf den 400 Meter Hürden liegen, dort ist sicher was drin!“ In der Tat: Über die 300 Meter Hürden wurde Philipp schließlich Süddeutscher Meister der M15. Und sein Stehvermögen zeigte er letztes Jahr, wo er die für ihn künftig  vorgeschriebene längere Hürden-Distanz in starken 59,87 Sekunden lief.

                                                                                                                        
Auf Rang 3 Philipp, rechts neben ihm Lennart Lau

Geschrieben von wolfiweber

12. Februar 2017 um 20:49

Abgelegt in Das Jahr 2017

Staatssekretär Kolling, ein Fan der Kleinen Wilden

Spiel und Spaß stehen im Mittelpunkt des montäglichen Bewegungstrainings der Kleinen Wilden des TV Illingen. Unter der Regie von Wolfgang Weber, ehemaliger Mathematik- und Sportlehrer am Illtal-Gymnasium (IGI), finden sich dann 30 bis 35 Kids zwischen 4 und 7 Jahren ein. Betreut werden sie in der Sporthalle des IGI von sechs bis acht Übungsleitern, Schüler, Studenten, Eltern. Die hohe Zahl der Übungsleiter ist notwendig. Nur sie garantiert ein sicheres Bewegen der Kids und einen optimalen Bewegungsfluss. „Das Völkchen muss immer in Bewegung sein, sonst herrscht sehr schnell Chaos“, weiß Weber, der auf sechs Jahre Bewegungstraining zurückblickt.
Hochbetrieb herrschte letzten Montag, da waren 44 kleine Racker vor Ort, kletterten an den Strickleitern, purzelten über die Buckelpiste, balancierten über die Bänke, warfen mit Loopies und Buschwuschbällen. Mit Ali und Omar waren auch zwei kleine Syrer dabei. Es hatte sich schon im Vorfeld herumgesprochen, dass hoher Besuch kommt: Staatssekretär Stephan Kolling war angekündigt. Er outete sich schon ein Jahr zuvor als glühender Fan der Kleinen Wilden, brachte damals eine Fülle schöner Geschenke mit. Diesmal überreichte er einen Scheck über einen ansehnlichen Betrag. Mit dem Geld werden nun Geräte angeschafft, die zur Durchführung des Mini-Sportabzeichens erforderlich sind.
Kolling machte am IGI sein Abi, hat beste Erinnerungen an seine Schulzeit. Die ließ er vor den aufmerksamen Kleinen aufleben: „Der Wolfgang hier an meiner Seite, der war auch mal mein Trainer, er hat mich zum Laufen gebracht und zum Schwimmen!“ Und er erzählte, wie er mit den berühmten „Illtal-Crossies“ auf Titeljagd ging und wie er sich bei den Schullauf-Meisterschaften im Wald von Geislautern verirrte und fast nach Frankreich geriet…
Sport, verriet der Staatssekretär, sei für ihn ein Muss, auf regelmäßiges Schwimmen und Joggen kann er nicht verzichten. Kolling lobte die Kids für ihr beachtliches Können und spornte sie an, weiter regelmäßig ins Training zu kommen. Mit Nachdruck forderte er sie auf, auch ihre Eltern zu sportlichen Aktivitäten zu ermuntern: „Sport ist nicht nur für euch wichtig, sondern für die ganze Familie!“

Die kleinen Wilden1b

Das obige Foto ist von Maria Boewen-Dörr, die über den Besuch des Staatssekretärs einen Artikel in der SZ geschrieben hat. Aber auch Nicole und Hans Otto hatten ihre Kameras dabei. Ihre Fotos sind zu sehen unter Bilder, Galerie 2016, Hoher Besuch.

Geschrieben von wolfiweber

25. Januar 2017 um 16:34

Abgelegt in Das Jahr 2017

Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70 stolzer Zweiter

1970 wurde die LG Saar 70 gegründet, daher ihr Name. In den 70er und 80er Jahren war sie zehnmal im Land die Nummer 1, dann zogen dank finanzstarker Sponsoren der LC Rehlingen und Saar 05 an ihr vorbei. Immer aber rangierte die LG Saar 70 auf einem Platz im Vorderfeld. Hinter dem souverän führenden LC Rehlingen steht sie aktuell auf Rang 2, wie die gerade vom Saarländischen Leichtathletik-Bund veröffentlichte Rangliste des Jahres 2016 zeigt. 51 Vereine sind dort gelistet. Nur fünf Vereine gibt es, die in allen 14 Altersklassen punkteten und die damit ihren breit gefächerten Leistungsstandard beweisen – die LG Saar 70 gehört dazu.
In der SLB-Rangliste werden die besten zehn Leistungen aller Altersklassen und Disziplinen in Punkte umgewandelt und zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Für Platz 1 gibt es 10 Punkte, für Platz 2 dann 9 usw., für Platz 10 letztlich noch einen Punkt.  Rund 50 LG-Athleten schafften den Sprung unter die Top Ten, scheffelten insgesamt 1743 Punkte.  LG-intern liegt der TV Ottweiler diesmal auf Platz 1, der TV Illingen (TVI) auf Platz 2, in weitem Abstand folgen der TV Wemmetsweiler, der TuS Wiebelskirchen und die TG Landsweiler-Reden. Topscorer  der  LG ist einmal mehr der Illinger Philipp Oehling, der allein 138 Punkte beisteuert. Mit 132 Punkten liegt Paula Grauvogel aus Ottweiler auf Platz 2.
Auch im neuen Jahr schafften drei LG-Asse bei Meisterschaften bereits den Sprung aufs Siegertreppchen, alle drei vom TVI:  Paula Heinz, Jule Woll und Philipp Oehling. „Alle drei haben prima gekämpft“, kommentiert Trainerin Caroline Schlör, „ alle drei wurden mit Platz 3 belohnt!“  Speerwerferin Jule war im Winterwurf der U18 mit 37,29 Metern Beste des Jahrgangs 2001, der gleichaltrige Philipp startete in der U20-Hallenmeisterschaft  über 800 Meter. Als jüngster Teilnehmer war er in 2:01,88 Minuten sogar noch einen Tick schneller als bei seinem spektakulären Siegeslauf bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16 letzten Herbst in St. Wendel.  Zufrieden war auch Paula, denn sie verbesserte ihre Hallenbestzeit über 400 Meter auf gute 63,65 Sekunden.

PHIL_JULE_PAULA

Hoffnungsträger des TVI: oben Paula  und Philipp, unten Neele und Jule

Geschrieben von wolfiweber

22. Januar 2017 um 19:48

Abgelegt in Das Jahr 2017