Philipp Oehling glänzt in Frankfurt

Bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften Anfang  Februar in Frankfurt zeigte sich die saarländische Delegation in Hochform und kehrte mit 17 Medaillen zurück. Achtmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze, so lautet ihre Erfolgsbilanz. Im Vorjahr gab’s nur 13mal Edelmetall.
In der U18, wo 16- und 17-Jährige gemeinsam antreten und gewertet werden,  startete im Trikot der LG Saar 70 Philipp Oehling, Aushängeschild des TV Illingen. Mit Bronze im 800-Meter-Lauf steuerte er zum famosen Abschneiden der Saarländer bei. Seine 2:01,17 Minuten bedeuten eine persönliche Bestzeit über die 800 Meter. Philipp war Bester aller 16-Jährigen, vor seinem Landsmann Lennart Lau vom LAZ Saarbrücken. 
Philipp, mit zwei Titeln letzten Herbst in St. Wendel erfolgreichster Saarländer bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16, besucht die Gebundene Ganztagsschule Illingen. Dort will er jetzt einen guten Abschluss machen. „Wenn ich den geschafft habe, geht’s ans Oberstufen-Gymnasium nach Neunkirchen!“  Trainerin Caroline Schlör verrät, was sie mit ihrem Vorzeigeathleten kommende Saison vorhat: „Im ersten Jahr der U18 lassen wir es gemächlich angehen. Unser Schwerpunkt wird auf den 400 Meter Hürden liegen, dort ist sicher was drin!“ In der Tat: Über die 300 Meter Hürden wurde Philipp schließlich Süddeutscher Meister der M15. Und sein Stehvermögen zeigte er letztes Jahr, wo er die für ihn künftig  vorgeschriebene längere Hürden-Distanz in starken 59,87 Sekunden lief.

                                                                                                                        
Auf Rang 3 Philipp, rechts neben ihm Lennart Lau

Geschrieben von wolfiweber

12. Februar 2017 um 20:49

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Staatssekretär Kolling, ein Fan der Kleinen Wilden

Spiel und Spaß stehen im Mittelpunkt des montäglichen Bewegungstrainings der Kleinen Wilden des TV Illingen. Unter der Regie von Wolfgang Weber, ehemaliger Mathematik- und Sportlehrer am Illtal-Gymnasium (IGI), finden sich dann 30 bis 35 Kids zwischen 4 und 7 Jahren ein. Betreut werden sie in der Sporthalle des IGI von sechs bis acht Übungsleitern, Schüler, Studenten, Eltern. Die hohe Zahl der Übungsleiter ist notwendig. Nur sie garantiert ein sicheres Bewegen der Kids und einen optimalen Bewegungsfluss. „Das Völkchen muss immer in Bewegung sein, sonst herrscht sehr schnell Chaos“, weiß Weber, der auf sechs Jahre Bewegungstraining zurückblickt.
Hochbetrieb herrschte letzten Montag, da waren 44 kleine Racker vor Ort, kletterten an den Strickleitern, purzelten über die Buckelpiste, balancierten über die Bänke, warfen mit Loopies und Buschwuschbällen. Mit Ali und Omar waren auch zwei kleine Syrer dabei. Es hatte sich schon im Vorfeld herumgesprochen, dass hoher Besuch kommt: Staatssekretär Stephan Kolling war angekündigt. Er outete sich schon ein Jahr zuvor als glühender Fan der Kleinen Wilden, brachte damals eine Fülle schöner Geschenke mit. Diesmal überreichte er einen Scheck über einen ansehnlichen Betrag. Mit dem Geld werden nun Geräte angeschafft, die zur Durchführung des Mini-Sportabzeichens erforderlich sind.
Kolling machte am IGI sein Abi, hat beste Erinnerungen an seine Schulzeit. Die ließ er vor den aufmerksamen Kleinen aufleben: „Der Wolfgang hier an meiner Seite, der war auch mal mein Trainer, er hat mich zum Laufen gebracht und zum Schwimmen!“ Und er erzählte, wie er mit den berühmten „Illtal-Crossies“ auf Titeljagd ging und wie er sich bei den Schullauf-Meisterschaften im Wald von Geislautern verirrte und fast nach Frankreich geriet…
Sport, verriet der Staatssekretär, sei für ihn ein Muss, auf regelmäßiges Schwimmen und Joggen kann er nicht verzichten. Kolling lobte die Kids für ihr beachtliches Können und spornte sie an, weiter regelmäßig ins Training zu kommen. Mit Nachdruck forderte er sie auf, auch ihre Eltern zu sportlichen Aktivitäten zu ermuntern: „Sport ist nicht nur für euch wichtig, sondern für die ganze Familie!“

Die kleinen Wilden1b

Das obige Foto ist von Maria Boewen-Dörr, die über den Besuch des Staatssekretärs einen Artikel in der SZ geschrieben hat. Aber auch Nicole und Hans Otto hatten ihre Kameras dabei. Ihre Fotos sind zu sehen unter Bilder, Galerie 2016, Hoher Besuch.

Geschrieben von wolfiweber

25. Januar 2017 um 16:34

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Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70 stolzer Zweiter

1970 wurde die LG Saar 70 gegründet, daher ihr Name. In den 70er und 80er Jahren war sie zehnmal im Land die Nummer 1, dann zogen dank finanzstarker Sponsoren der LC Rehlingen und Saar 05 an ihr vorbei. Immer aber rangierte die LG Saar 70 auf einem Platz im Vorderfeld. Hinter dem souverän führenden LC Rehlingen steht sie aktuell auf Rang 2, wie die gerade vom Saarländischen Leichtathletik-Bund veröffentlichte Rangliste des Jahres 2016 zeigt. 51 Vereine sind dort gelistet. Nur fünf Vereine gibt es, die in allen 14 Altersklassen punkteten und die damit ihren breit gefächerten Leistungsstandard beweisen – die LG Saar 70 gehört dazu.
In der SLB-Rangliste werden die besten zehn Leistungen aller Altersklassen und Disziplinen in Punkte umgewandelt und zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Für Platz 1 gibt es 10 Punkte, für Platz 2 dann 9 usw., für Platz 10 letztlich noch einen Punkt.  Rund 50 LG-Athleten schafften den Sprung unter die Top Ten, scheffelten insgesamt 1743 Punkte.  LG-intern liegt der TV Ottweiler diesmal auf Platz 1, der TV Illingen (TVI) auf Platz 2, in weitem Abstand folgen der TV Wemmetsweiler, der TuS Wiebelskirchen und die TG Landsweiler-Reden. Topscorer  der  LG ist einmal mehr der Illinger Philipp Oehling, der allein 138 Punkte beisteuert. Mit 132 Punkten liegt Paula Grauvogel aus Ottweiler auf Platz 2.
Auch im neuen Jahr schafften drei LG-Asse bei Meisterschaften bereits den Sprung aufs Siegertreppchen, alle drei vom TVI:  Paula Heinz, Jule Woll und Philipp Oehling. „Alle drei haben prima gekämpft“, kommentiert Trainerin Caroline Schlör, „ alle drei wurden mit Platz 3 belohnt!“  Speerwerferin Jule war im Winterwurf der U18 mit 37,29 Metern Beste des Jahrgangs 2001, der gleichaltrige Philipp startete in der U20-Hallenmeisterschaft  über 800 Meter. Als jüngster Teilnehmer war er in 2:01,88 Minuten sogar noch einen Tick schneller als bei seinem spektakulären Siegeslauf bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16 letzten Herbst in St. Wendel.  Zufrieden war auch Paula, denn sie verbesserte ihre Hallenbestzeit über 400 Meter auf gute 63,65 Sekunden.

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Hoffnungsträger des TVI: oben Paula  und Philipp, unten Neele und Jule

Geschrieben von wolfiweber

22. Januar 2017 um 19:48

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Bescherung bei den Kleinen Wilden

In der letzten Übungsstunde der Kleinen Wilden vor den Weihnachtsferien ging’s zu wie gewohnt: Über die Buckelpiste wurde gehüpft und  gerollt, über den Schwebebalken balanciert, vorwärts und rückwärts, an den Strickleitern geklettert, rauf und runter. Der viel beschäftigte Weihnachtsmann kam zwar nicht, aber weihnachtlich wurde es am Ende dann doch noch:  Bei den Staffelrennen übernahmen Weihnachtsmützen die Rolle der Staffelhölzer, beim Spiel „Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht herum“  war es diesmal der „Nickel“ , der rumging, und  beim Spiel „Ich bin ein Storch auf einem Bein und möchte nicht alleine sein“  war es statt des Stelzvogels ein Weihnachtsmann, der herum hüpfte. Persönlich war der Heilige Mann nicht erschienen, aber seine Geschenke hatte er, sehr zur Freude der Kleinen Wilden, mit lieben Grüßen rechtzeitig vorbei gebracht.
Rechtzeitig erschienen war auch Charlottes Opa Hans Otto mitsamt seiner Kamera. Mit der hat er schöne Bilder gemacht. Drei sind unten zu sehen, viele weitere seht ihr unter Bilder, Galerie 2016, Weihnachtsturnen.

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STAFFEL1        WARTEN...

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Geschrieben von wolfiweber

15. Dezember 2016 um 14:30

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2016 – ein Jahr mit schönen Erfolgen

23 Meister-Titel auf Kreis-, 16 auf Landesebene,  eine stolze Bilanz. Und die Trümpfe des TVI stachen letztes Jahr auch überregional.
Mit Jule Woll und Philipp Oehling, beide 15, glänzten zwei Asse des TVI bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16 in St. Wendel. Schon zuvor hatten beide an der der Süddeutschen der U18 in Heilbronn teilgenommen, wo Jule bei der durchweg zwei Jahre älteren Konkurrenz mit Platz 4 im Speerwurf nur knapp Edelmetall verfehlte. Philipp startete mit seinen TVI-Vereinskameraden Jonas Sander und Matthias Schikofsky, dazu mit Niels Diehl vom TV Ottweiler in der 4x100m-Staffel. „Wir hatten mit die jüngste Staffel“,  erklärt Trainer Werner Liedtke. „Nur Matthias und Jonas sind 16, Philipp und Niels sind erst 15. Alle Vier gaben ihr Bestes, schafften Rang 8 und damit einen Platz auf dem  Siegerpodest!“ In St. Wendel  grämte sich Jule ein wenig, denn in der U16 ging sie als Favoritin ins Rennen, freute sich am Ende mit guten 41,14 Metern aber auch über Speerwurf-Silber. Optimal lief es bei Philipp: Er gewann am Meisterschafts-Samstag in einem mitreißenden Rennen die 300m-Hürden, am Sonntag dann auch noch in famosen 2:02,61 Minuten die 800 Meter. Damit avancierte er zum  erfolgreichsten saarländischen Athleten dieser Süddeutschen.
Für jeden Athleten ist es eine Ehre, den Sprung unter die Top 30 der Jahres-Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV)  zu schaffen. „Was wir 2016 mit unserem kleinen Verein erreicht haben, kann sich echt sehen lassen“, verkündet Trainerin Caroline Schlör stolz. Hier die Auflistung:  Philipp Oehling erkämpfte Platz 7 über  300m Hürden, im Block Lauf den 8., über 5000m den 10., über 800m den 12. und im Dreisprung den 17. Platz. Jule Woll eroberte im Speerwurf mit 43,94 Metern  Platz 8 der U16 und Platz 28 der U18, die 3x1000m-Staffel der LG Saar 70 mit Philipp Oehling, Paul Jung und Niels Diehl vom TV Ottweiler Platz 30.
Die Trainerin selbst schaffte es dieses Jahr im Speerwurf zwar nicht ganz unter die Top 30 des DLV, aber Caro freute sich auch über Rang 33.

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             Tolles Duo: Trainerin Caro und ihre Musterschülerin Jule    

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        Philipps schönster Sieg: Süddeutscher Meister über 800 Meter

Geschrieben von wolfiweber

10. Dezember 2016 um 17:16

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Viel Spaß beim Weihnachtsmarkt

BESUCHER

Am 3. Illinger Burg-Adventsmarkt wurde einiges geboten, Jung und Alt kamen auf ihre Kosten. Die „Genussmeile“ war international ausgerichtet, türkisch, arabisch, thailändisch, amerikanisch, mittendrin natürlich auch gewohnt saarländisch. Beispielsweise bot der  TV Illingen, genauer: die Abteilungen Eltern-Kind-Turnen und Leichtathletik,  an zwei Ständen Heimisches, hausgemacht. Hansgündix und Wernix hatten nach streng gehütetem Rezept einen Zaubertrank gebraut, der unter dem Decknamen „Feuerzangenbowle“ zum Ausschank kam und schon nach dem ersten Becher für große Euphorie sorgte. Weihnachtliche Köstlichkeiten, insbesondere feinster Stollen, waren unter Anleitung des Meisterbäckers Willi mit viel Liebe und Können hergestellt worden und fanden glückliche Abnehmer. Die Mütter vom Eltern-Kind-Turnen karrten Spritzgebackenes an und schmackhafte Zimtwaffeln.   Caro hatte mit List und Geschick hundsgewöhnlichen Gips in Christbaumschmuck umgewandelt, in Glöckchen, Sternchen, Tannenbäumchen. Mirjam überraschte mit selbst gestrickten  Nikolaus-Mützchen.  Andreas, der in Frankfurt im Quartett der Lermen Brothers beim  Marathon glänzte, zauberte vor Ort aus dem Stehgreif ein Poster, das eindrucksvoll die verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen präsentiert und einen Ehrenplatz an einem der TVI- Stände erhielt.
Wer das von Andreas Veranschaulichte praktiziert und auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig sein Training absolviert, der darf getrost auch mal zu  Süßigkeiten greifen, er wird es locker verkraften.

STÄNDE        WERNER_HGÜNTER

Die beiden Stände des TVI, im vorderen Hansgündix und Wernix mit ihrem Zaubertrank.

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Poster von Andreas; rechts die TVI-Crew mit Hans Günter, Werner, Margit, Caro und Isabell. Optimieren der Bilder durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

27. November 2016 um 14:04

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Lermen Brothers bärenstark

„Laufen ist ein Familiensport“, heißt es treffend. Die Familie Lermen vom TV Illingen ist ein gutes Beispiel. Sie ist Stammgast bei den Volksläufen, man sieht sie auch bei Landesmeisterschaften im Straßen- und im Crosslauf, wo sie regelmäßig Plätze auf dem Siegerpodest erobert. Mama Petra ist stolz auf ihre fünf Männer: ihren Mann Martin und die Söhne Julian, 18, die 16-jährigen Zwillinge Andreas und Dominik und den 10-jährigen Stefan.
Jüngst stand der berühmte Mainova Frankfurt Marathon auf dem Programm. Den lief Papa Martin voriges Jahr allein, diesmal begnügte er sich, zusammen mit Gattin Petra, mit der Rolle des Coachs seines lauffreudigen Nachwuchses. Trainer Wolfgang Weber taufte die Jungs im Frühjahr beim Landescross in Lebach auf den Namen „Lermen Brothers“, und in eigens mit diesem Namen gedruckten T-Shirts ging es in Frankfurt an den Start, als Vierer-Staffel. Stefan lief rund 6 Kilometer, seine drei Brüder übernahmen mit jeweils etwa 12 Kilometern den Rest der Marathon-Distanz. Stefan war als Zweiter dran. „Er hat noch kein Handy. Unsere Sorge war, dass er uns in der Wechselzone im Getümmel der 16 Tausend Teilnehmer des Hauptlaufs nicht findet“, berichtet Petra. „Aber es hat dann doch alles prima geklappt, die Organisation war wirklich gut!“
Wirklich gut war auch die Platzierung des Quartetts: Platz 1223 wurde in starken 4:14 Stunden erkämpft, 550 Staffeln ließ man hinter sich. Gut, das Siegerquartett Asics Frontrunners beötigte nur 2:18 Stunden, aber auch diese Staffel hätte gegen den „Einzelkämpfer“ Mark Korir keine Chance gehabt – der Kenianer siegte in glänzenden 2:06:48 Stunden.
Zum unvergesslichen Erlebnis wurde der Empfang der Läufer beim Finish in der Messehalle. „Die Halle war dunkel“, schwärmt Dominik, „über einen roten Teppich ging’s, angestrahlt von Scheinwerfern, mit viel Beifall ins Ziel!“
Eine schmucke Urkunde im Gepäck fuhr man nach Hause, mit der Gewissheit: Das war einfach prima, das machen wir nächstes Jahr wieder!

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links Julian, Andreas und Dominik beim Landescross in Lebach – hier entstand der Name “Lermen Brothers”   rechts: in diesen Trikots erfolgte der Start in Frankfurt

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Roter Teppich beim triumphalen Finish: Julian, Stefan, Andreas und Dominik

Geschrieben von wolfiweber

20. November 2016 um 08:59

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Tolles Wochenende: Langhürden, Sportabzeichen und Grillabend

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – eine bekannte Losung, an die man sich beim TV Illingen strikt hält. Das sieht dann so aus: Am Donnerstag, dem 26. September, ging’s im Ottweiler Stadion nochmals richtig zur Sache. Es wurde ein Langhürden-Abend arrangiert, an dem außer der LG Saar 70 auch Athleten aus Saarbrücken, Neunkirchen und Elm teilnahmen. Für Neele Broschardt und Christoph Rullof, beide 14, war es ihr erster 300m-Hürdenlauf. Natürlich klappte bei dieser sehr anspruchsvollen Disziplin noch nicht alles, aber die Trainer Caroline Schlör und Werner Liedtke waren zufrieden: Neele lief 60,81 Sekunden, Christoph 50,21.
Beim TVI ist man stolz, dass man mit Philipp Oehling den ultimativen Hürden-Überflieger in seinen Reihen hat.  Philipp Oehling wurde  bekanntlich im Juli in St. Wendel in glänzenden 41,57 Sek.  Süddeutscher Meister im 300m-Hürdenlauf der M15. Beim Ottweiler Langhürden-Abend versuchte er sich in der U18, wo statt der 300m die 400m Hürden gelaufen werden. Philipp überzeugte mit 59,87 Sek., liegt damit momentan auf Platz 3 der U18. Genau diesen Platz  behauptet in dieser Altersklasse mit ihren jetzt in Ottweiler gelaufenen starken 69,58 Sek. auch die 16-jährige Paula Heinz. Gemütlicher angehen ließ es Mirjam Jakob bei den Frauen, sie lief 76,29 Sek. Mit Kay-Uwe Buschauer und David Naumann absolvierten auch zwei  TVI-Männer die Hürden-Runde. Kay-Uwe benötigte 65,22 Sek., David 70,35.
Zwei  Tage später, am Samstagnachmittag, lud der TVI auf dem Illinger Sportplatz seine Mitglieder ein zur Sportabzeichen-Prüfung. Wegen des regnerischen Wetters kamen nicht allzu viele, lediglich ein halbes Dutzend.  Sie nutzten die Gelegenheit, noch fehlende Nachweise zu erbringen. Gefragt waren insbesondere die 3000 Meter.  Sportabzeichen-Abnehmerin Margit Ernwein konnte allen Gestarteten das Erfüllen der Bedingungen bescheinigen.
Nun zum angesprochenen Vergnügen.  Das zeigte sich nach der Sportabzeichenprüfung in einem Grillabend mit gemütlichem Beisammensein im Hause Schlör. So ganz ohne Sport ging’s aber auch hier nicht. Im Mittelpunkt des Geschehens stand eine Tischtennisplatte. Da outete sich so manches „Feierbiest“  als Virtuose des kleinen Zelluloidballs, erwies sich als trefflicher Meister im Schmettern und Schnibbeln.

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Erst die Arbeit…                                               …dann das Vergnügen
Weitere Fotos unter Bilder, Galerie 2016, Langhürden

Geschrieben von wolfiweber

5. Oktober 2016 um 17:26

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TVI- Athleten mit weiten Würfen in Püttlingen

Das idyllische Püttlinger Breitwies-Stadion, dazu ein sonniger Samstagmittag mit angenehmen Temperaturen – ideale Bedingungen also für die Werfer des TV Illingen. Zum Tross gehörten drei junge Damen: Anna Rothbrust, 14, Jule Woll, 15,  und Paula Heinz, 16.  Hahn im Korb war Matthias Schikofsky, ebenfalls 16. Anna machte ihren ersten Wettkampf überhaupt, war mit ihren 12,74m im Diskuswurf sehr zufrieden. Die anderen drei absolvierten einen Werfer-Dreikampf. Bei Jule und Paula hieß das Kugel, Diskus, Hammer. Im Kugelstoß schaffte Paula 8,63m (persönliche Bestleistung), Jule stieß 10,07m weit. Der Diskus landete bei Paula auf 18,24m, bei Jule auf 26,03m.  Matthias wählte statt der Kugel den Speer. Letzteren schleuderte er sehr zur Freude von Trainerin Caroline Schlör auf hervorragende 50,63 Meter, neue persönliche Bestleistung, erstmals über die magischen 50 Meter! Wie gut Matze in Püttlingen drauf war, zeigen zwei weitere Bestleistungen: 29,12m mit dem Diskus, 33,94m  mit dem Hammer.
In Verbindung mit dem Hammerwurf fällt im Saarland unweigerlich der Name „Sahner“.  Der Wemmetsweiler Christoph Sahner ist der bislang erfolgreichste Athlet der LG Saar 70, war Junioren-Europameister und Olympiateilnehmer. Sein Neffe Andreas, Freund der LG-Sportwartin Caroline Schlör, setzt die Familientradition fort. Andreas ist im Hammerwurf unangefochten die saarländische Nummer 1, rangiert als 70m-Werfer bundesweit auf Platz 4. Er hat beim TVI-Nachwuchs die Lust auf diese anspruchsvolle Disziplin geweckt. Auch Jule, Paula und Matthias versuchen schon die richtige Körperdrehung, die korrekte Bein- und Fußtechnik. Das macht Spaß, der Hammer fliegt bei Paula schon auf 24,61m,  bei Jule sogar auf  29,88m. Nicht nur Matthias, auch die beiden jungen Damen setzten in Püttlingen im Hammerwurf eine neue persönliche Bestmarke.
Betreut wurden Paula, Jule und Matthias in Püttlingen beim Hammerwurf von Willi Sahner, Vater von Andreas, Bruder des 9 Jahre jüngeren Christoph. Willi bezeichnet sich gern als „Vater der Wemmetsweiler Hammerwerfer“, denn er griff als erster zu diesem Gerät. Willi schaffte als jugendlicher Autodidakt den Sprung an die Landesspitze, ebnete den Weg für seinen so erfolgreichen Bruder Christoph.
In Püttlingen war Willi mit der Vorstellung seiner Schützlinge vollauf zufrieden: „Mehr als eine Drehung ist im Augenblick nicht drin. Bei zwei Drehungen werden die Fliehkräfte so stark, dass es einen Anfänger aus dem Ring trägt“.
Wer den Ehrgeiz von Paula, Jule und Matthias kennt weiß, wie ihr nächstes Ziel aussieht: zwei Drehungen, ohne mitsamt dem Hammer wegzufliegen…

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Jule mit der Kugel                          Paula mit dem Diskus

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     Matthias auf dem Weg zur persönlichen Bestleistung: 50,63 Meter!

Geschrieben von wolfiweber

29. September 2016 um 17:30

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Wolfgang Weber und Christine Hahn als Referenten vor Ort

Sechs vom TVI beim Turn- und Sportkongress dabei

Am 24. und 25. September veranstaltet der Saarländische Turnerbund in Kooperation mit dem Landessportverband und weiteren Verbänden den ersten Saarbrücker Turn- und Sportkongress. Die zwei Tage an der Hermann-Neuberger-Sportschule waren vollgepackt mit interessanten Tipps, neuen Impulsen und wissenswerten Fakten. Auf dem Programm standen 140 Workshops und Vorträge zu den Themenfeldern Vereinsführung, altersübergreifende Fitness, Bewegungsförderung im Kindesalter, um nur einige zu nennen. Der Zuspruch, auch über die Landesgrenzen hinaus, war enorm: Man zählte rund 600 Teilnehmer.
In seiner Begrüßungsrede am Sonntag legte Franz Josef Kiefer, der Vorsitzende des Saarländischen Turnerbundes, großen Wert auf gesunde Strukturen im Verband, auf ein Miteinander von Spitzensport und ambitioniertem Breitensport. Vom Mutter-Kind-Turnen bis hin zur Olympia-Teilnahme kein anderer Verband, so Kiefer, muss einen solchen Spagat leisten.
Unter den Kongress-Teilnehmern waren auch sechs Übungsleiter des TV Illingen: Gabi Steuer, Martina Thewes-Zimmer, Christine Hahn, Hans-Günter Dörr, Helmut Martin und Wolfgang Weber. Äußerst wissensdurstig waren Hans-Günter und Helmut, sie besuchten an den beiden Tagen acht einstündige Workshops. Besonders angetan hatte es ihnen die Slashpipe, eine echte Neuheit im Fitnessbereich. Dieses Trainingsgerät ist eine mit Wasser gefüllte Röhre, die ein effektives Training im Verein, im Fitnessstudio und in den eigenen vier Wänden bietet. „Wirklich toll, nur ganz schön teuer“, sind sich die beiden einig. Gabi besuchte Workshops über „propriozeptives Training – Übungen mit großer Wirkung“. Begeistert war sie einmal mehr über die Kreativität ihres Lieblingsreferenten Kai Bollinger, in dessen Stunde sich diesmal alles ums Handtuch drehte.
Zwei der sechs TVI-Teilnehmer waren selbst als Referenten tätig: Christine Hahn und Wolfgang Weber. Christine gab den ganzen Sonntag Tipps zum richtigen Nordic-Walking. Ihre Klientel reichte vom Anfänger bis zum Treff-Betreuer. Wolfgang  hatte, vermittelt durch TVI-Frontfrau Gabi Steuer, seinen Auftritt als Gastredner. Gleich nach der Begrüßungsrede des STB-Präsidenten und dem Fachvortrag von Professor Georg Wydra („Motorische Grundausbildung für Kinder“) stellte er seine Kleinen Wilden vom montäglichen Bewegungstraining des TVI vor. Ein Bildvortrag zeigte die Kleinen beim spielerischen Bewältigen von Bewegungsaufgaben, aber auch bei Outdoor-Aktivitäten wie Bambini-Lauf, Spiele-Nachmittag im Rosengarten, Fahrt zur Freilichtbühne Gräfinthal.
Wenig später  erhoffte sich Martina Thewes-Zimmer Anregungen im Workshop „Einführung ins Werfen“. Ihr Fazit: „Was wir in unserem Bewegungstraining in puncto Werfen mit unseren Kids  machen, kann sich wirklich sehen lassen. Vor allem unsere bunten Wurfobjekte, die O-Balls, Loopies und Buschwuschbälle, habe ich im Workshop schmerzlich vermisst!“

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     Hans-Günter, Helmut, Martina                                                     Wolfgang beim Vortrag

 

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v. links: STB-Geschäftsführer Karsten Kreis, STB-Präsident Franz Josef Kiefer, Wolfgang Weber, Moderator Thomas Wollscheid, Bettina Pfeiffer vom SSV Heiligenwald, Professor Georg Wydra; vorn die kleinen Akrobaten vom TV Bous; Optimieren der Fotos durch Anklicken

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Besser als im Workshop: Martina und Willi beim Werfen mit den Kleinen Wilden in unserem Bewegungstraining am 26. September

Geschrieben von wolfiweber

27. September 2016 um 15:41

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