Einladung zum sonntäglichen Waldlauf

Patriz Ilg war in den Achtzigern im 3000-Meter-Hindernislauf genau achtmal Deutscher Meister, 1982 Europameister. Auf die Frage, wo er am liebsten trainiert, antwortete er: „Auf meiner Achterbahn im Wald!“
Der Leichtathletiknachwuchs des TV Illingen hat diese wunderbare Sportstätte ebenfalls entdeckt. Dort, genauer: im Hosterwald, trifft man sich jeden Sonntag. Treffpunkt ist (vom Aldi aus kommend) der Parkplatz am Stockberg. Paula Heinz ist die Trainerin. Paula betreut von 10 bis 11 Uhr die Kids im Alter von 7 bis 11, von 11 bis 12 Uhr alle ab 12 Jahren.
Viele freuen sich schon jetzt auf den Illinger City-Lauf am 1. Juni – und einige trainieren schon für dieses  Highlight. Bei diesem Event war der TV Illingen in den letzten Jahren immer der teilnehmerstärkste Verein. Gerade im 1800m-Schülerlauf schafften zahlreiche TVI-Jungs und Mädchen den Sprung aufs oberste Siegertreppchen. In bester Erinnerung sind Philipp Oehling, Christoph Rullof, Simon Mohr, Kim Lambert und Sophie Leist.
Paula legt Wert auf die Feststellung, dass nicht nur Wettkampfläufer in ihrem Sonntagstraining willkommen sind. Jeder Laufbegeisterte, jeder Hobbyläufer ist herzlich eingeladen. Einfach mal zu einem Schnupperlauf vorbeikommen!

Hosterwald-Training

Erst ausgiebiges Stretching, dann geht ‘s ab in den Wald

PAULA

Die “Großen”, allesamt Landesmeister, drehen professionell ihre Runden.
Dritte von links: Paula

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Immer eine Herausforderung: der Anstieg auf dem Trimmpfad
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Geschrieben von wolfiweber

7. April 2019 um 09:06

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Modern, spektakulär: Flag Football


WHITE TERRIERS SAAR eine Bereicherung für den TV Illingen

„Beim TVI gibt’s mannigfach, Tolles unter einem Dach“ – der Slogan hat seine Berechtigung. Nun haben es auch die Flag Footballer mit dem klangvollen Namen WHITE TERRIERS SAAR unter dieses Dach geschafft. Zahlreiche Mitglieder des TV Illingen haben jüngst das Flag Football-Turnier im Illinger Schulzentrum besucht, den 1. Saar Bowl. Unter ihnen war auch Michael Christ, der Vorsitzende des TVI. Für ihn steht fest: „Die Neuen sind eine echte Bereicherung für uns!“
Flag Football ist eine Ballsportart, die aus dem American Football entstanden ist. Der wesentliche Unterschied zum American Football ist, dass beim Flag Football die Defense den ballführenden Spieler der Offense  stoppt, indem sie ihm eine Flag (ein schmales Stoffband) aus dem Gürtel zieht, statt ihn wie im American Football zu tackeln, d. h. durch einen körperlichen Angriff zu Boden zu bringen.
In Amerika spielen 8 Millionen Spieler Flag Football, im Tackle Football ist es nur ein Bruchteil davon. Der Sport ist in den USA deshalb so beliebt, weil Kinder und Jugendliche mitmachen können, Jungen und Mädchen. Auch gemischte Teams sind zugelassen.
In Deutschland ist Flag Football im Vormarsch. Inzwischen haben sich über 300 Hobby- und Ligamannschaften gebildet. Durch mehrere erfolgreiche Flag Football-Veranstaltungen und durch die Einrichtung einer Bundesliga ist mittlerweile ein gesteigertes Zuschauerinteresse zu beobachten.
Es gibt viele Spielvarianten im Flag Football, die gebräuchlichste in Europa ist 5on5. Jedes Team hat 5 Spieler, Körperkontakt ist verboten. Es handelt sich hier um die international gängige Spielart, in der Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen werden.
Acht Teams wetteiferten beim 1. Saar Bowl, vorbildlich organisiert von den WHITE TERRIERS SAAR mit ihrem rührigen Coach Andre Becker. Zur Komplettierung des Achterfeldes stellten die WHITE TERRIERS noch ein zweites Team. Dieses Team wurde, ganz vorbildlicher Gastgeber, Letzter. Die erste Garnitur der White Terriers landete auf Platz 6. Als stolze Sieger präsentierten sich die Badener Greifs.
Gründungsjahr der White Terriers ist 2016. Im Saarland gibt es noch keinen Ligabetrieb, deshalb nimmt man regelmäßig an Hobbyturnieren teil. „Momentan haben wir 25 Spieler und Spielerinnen“, erklärt Andre Becker, „ ihr Alter liegt zwischen 19 und 59 Jahren“.
Die Teams im Flag Football tragen durchweg Tiernamen: die Trierer Biber, die Merziger Mustangs, die Stuttgarter Scorpions, die Ostheimer Owls, die Badener Greifs. Bei den White Terriers aber ist, im Gegensatz zu den anderen Clubs, das Maskottchen leibhaftig vorhanden: Leroy, ein echter Weiß-Terrier-Rüde.

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Der Center der WHITE TERRIERS SAAR startet die Offense gegen das Scorpions Flag Pack aus Stuttgart, ganz rechts Andre Becker; Endergebnis 14:18

T1vsT2  BadenLinkes Foto: White Tigers I gegen White Tigers II; ganz links Annalena, beschattet von Sebastian                                           
Rechtes Foto: So sehen Sieger aus: die überglücklichen Badener Greifs
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Geschrieben von wolfiweber

25. März 2019 um 18:23

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30 Schneemänner beim Roosemoondaachszuuch

„Guggen eisch aa in de Näh um, de scheenschde Zuuch zum Jubiläum!“ So schwärmte ein Faasebooz vor 6 Jahren beim 11. Illinger Rosenmontagszug. Insider wissen, wer da die Hand im Spiel hatte: „Es Gabi hat de Zuuch geschdellt, de allerscheenschde von der Welt!“. Aber diese Aussage gilt eigentlich jedes Jahr. Same procedure as every year. Gabi Steuer, die Seele des TV Illingen, versierte Schatzmeisterin des Vereins, engagierte Aktive, rechte Hand des „Zuuchführers“ Armin. Auch Dr. Armin König, der Bürgermeister der Kerpengemeinde, hat turnerischen Wurzeln, allerdings nicht in der Metropole (Illingen), sondern in der Provinz (Hüttigweiler). Das TVI-Fußvolk sieht großzügig über diesen kleinen Schönheitsfehler hinweg, schart sich beim Roosemoondaachszuuch bereitwillig hinter seinem Frontmann Armin und seiner Frontfrau Gabi. Auf breiter Front sind die Narren des TV Illingen jedes Jahr dabei. Mit sichtlichem Spaß!
Fast 30 waren ‘s diesmal, veboozt als Schneemänner. Sie kamen querbeet aus allen TVI-Abteilungen, deckten jedes Alter ab. Der jüngste Schneemann, zwei Jahre alt, hörte auf den Namen Yuna. Yuna war total begeistert, hielt tapfer durch.
Ein riesiger Schneemann marschierte – genauer: rollte – auch mit, ein echter Blickfang. Der Koloss wurde unter Anleitung von Familie Huppert aus Draht und Pappmaché gefertigt. Seine Größe wurde ihm zum Verhängnis: Eine Windböe hat ihn erwischt und umgehauen, mitsamt dem hinter ihm auf dem Bollerwagen mitgeführten Holzkohlengrill. Der Schaden wurde fachkundig behoben, das Grillen der Würstchen auf die Zieleinfahrt vor der Illipse verschoben.
„Wo habt ihr denn die tollen Kostüme her“, lautete eine oft gestellte Frage. Nadine Bauer wusste die Antwort: „Die haben wir ausgesprochen günstig ersteigert, bei eBay-Kleinanzeigen!“

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In bester Laune dabei: die Schneemänner des TV Illingen

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Lauder goldische Faasebooze. Wolle mer se renlosse?

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Geschrieben von wolfiweber

8. März 2019 um 14:13

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Hoher Besuch im Kindergarten

Bei den meisten Kindern rennt man offene Türen ein, wenn es ums Ringen und Raufen geht – das ist für sie ein Grundbedürfnis! In Wiesbach waren bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Ringen 328 Kids auf der Matte, darunter auch zahlreiche Mädchen. Ein Beispiel: Franziska Blaumeiser startete bei den Kleinen Wilden des TV Illingen. Franziska ist schnell, stark, kämpferisch – ihr Glück fand sie folgerichtig bei den Ringern des ASV Hüttigweiler. Sie behauptete sich mühelos gegen die Jungen, schaffte regelmäßig den Sprung aufs Siegertreppchen.
Es gibt eine Fülle von Spielen, die zur uralten Sportart Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Als idealer Sparringspartner zeigte sich jüngst Michael Christ, der Vorsitzender des TV Illingen, bei seinem Besuch des katholischen Kindergartens Hirzweiler-Welschbach. Wenn es ihm beruflich möglich ist, kommt der TVI-Vorsitzende gerne vorbei und unterstützt seinen Vereinskameraden Wolfgang Weber bei seinen sportlichen Aktivitäten im Kindergarten. Die resultieren aus der Teilnahme des TVI am Projekt „Kindergarten Kids in Bewegung“, einer Initiative des Landessportverbands für das Saarland und des Saarländischen Bildungsministeriums. Pro Jahr wird eine begrenzte Anzahl von Kooperationen von Sportvereinen und Kindergärten gefördert. Die Aktion läuft  seit 2003. Mehr als hundertmal haben  Sportvereine und Kindergärten bisher das finanziell großzügig geförderte Angebot angenommen. Mit an Bord sind seit gut einem halben Jahr auch die Kita Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen.

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Leonie bewegt sich vorsichtig um Max herum und über ihn hinweg, ihn nur leicht berührend

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Michael Christ, der Vorsitzende des TV Illingen, besuchte die Kita und kämpfte mutig gegen Zoe und Leonie.

Geschrieben von wolfiweber

23. Februar 2019 um 08:26

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Ein Mal Sport pro Woche – für unsere Kids viel zu wenig

Auch zu Hause lässt sich viel machen

Das Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“ ist eine Initiative des Landessportverbandes für das Saarland und des saarländischen Bildungsministeriums. Mit dabei sind seit einem halben Jahr auch der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen.
Die Organisatoren des Projekts sind in permanentem Kontakt zu den Personen, die dieses Projekt vor Ort durchführen. Insbesondere werden vier Fortbildungslehrgänge pro Halbjahr angeboten. Den letzten besuchten auch Wolfgang Weber vom TV Illingen und Sandra Schmidt, die Leiterin der Kita Hirzweiler-Welschbach. Es ging im Lehrgang um die Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm und „Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern“.
Was Ringen und Raufen anbelangt, rennt man bei den meisten Kids (Jungen und Mädchen!) offene Türen ein, denn Ringen und Raufen sind für sie ein Grundbedürfnis. In Wiesbach waren kürzlich bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Ringen 328 Kinder auf der Matte, Rekord. Fast alle waren Neulinge. Es gibt eine Fülle von Spielen, die zum Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. „Aber“, betont Referentin Alexandra Wischnewski, „es muss allen klar gemacht werden: Fairness ist oberstes Gebot, die Gesundheit des Gegners geht über den eigenen Erfolg. Wer nicht mehr mag, sagt einfach STOP!“ Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Alle sind sich einig: Einmal Sport pro Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig – tägliche Bewegung ist angesagt! Hier können Eltern und Großeltern zu Verbündeten werden. Auch zu Hause kann man auf einem Bein hüpfen, man kann balancieren, den Purzelbaum üben. Was spricht dagegen, wenn Papa oder Opa dem Nachwuchs zeigen, wie geworfen wird? Stöckchen, Tennisbälle, Tannenzapfen, Schneebälle – auch die waren jüngst eine Option. Es gibt so viele Möglichkeiten, sie müssen nur genutzt werden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland nur noch etwa jeder vierte Junge und jedes sechste Mädchen das Bewegungspensum von einer Stunde täglich erreicht, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit empfohlen wird. Das Defizit beruht auf einer massiven Veränderung unserer Freizeitgestaltung. Insbesondere die Großeltern unserer Kids gedenken mit Wehmut der vergangenen Zeit: früher Spielen und Toben im Freien, heute Fernseher, Computer, Spielekonsole, Handy. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche immer wieder zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren. Es gilt, die Kinder langfristig an den Sport zu binden.
Eine große Hilfe ist hier der Vereinssport. Dort lässt sich durch Spaß, durch Freude und durch das gemeinsame Erlebnis mit anderen Kindern Begeisterung für Bewegung wecken.

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Spiele zum Lernen von Körperkontakt:  Links “Hier kommst du nie mehr raus!”

Rechts: Kampf der Titanen: Dominik und Kevin kämpfen um den Ball.

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Geschrieben von wolfiweber

6. Februar 2019 um 08:58

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Sport und Spiel im Kindergarten

Seit einem halben Jahr sind der TV Illingen und der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach Partner im  Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“.  Die Kids sind mit Feuereifer dabei, freuen sich auf die sportlichen Herausforderungen in ihrer Kita.
Lohnendes Ziel ist momentan der Erwerb des Minisportabzeichens.  Das MSA eröffnet Kindergartenkindern die Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Nicht das leistungsorientierte Absolvieren steht dabei im Vordergrund (wie beim „normalen“ Sportabzeichen), sondern das Absolvieren an sich. Der MSA-Parcours umfasst sieben Stationen zu den Themen Koordination und Kondition. Jedes Kind, das den Parcours erfolgreich durchlaufen hat, bekommt eine  Medaille und eine schmucke Urkunde. Es wird eifrig geübt. „Das Balancieren, das Winden durch Reifen, der Hindernisparcours, all das klappt bei den meisten ganz gut“, kommentiert Wolfgang Weber, der vom TVI abgestellte Übungsleiter. „Aber beim Zielscheibenwurf tun sich viele Kinder wahnsinnig schwer!“  Da ist es höchst beruhigend zu wissen, dass man auch mit null Treffern das MSA schaffen kann.
Nun fand an der Sportschule in Saarbrücken ein Fortbildungslehrgang statt, für KITA-Angestellte und für Ehrenamtliche aus den Vereinen. Kompetente Referenten behandelten praxisnah Themen wie „Die spielerische Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten“, auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm. Vorgestellt wurde „Fit MIT Kids“ – Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern. Gerade diese Aktivitäten sind enorm wichtig, denn tägliches Bewegen ist für die Kids angesagt, einmal Sport die Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig.
Sandra Schmidt, die Leiterin des Kindergartens Hirzweiler-Welschbach, war eingeladen und folgte dieser Einladung gerne. Sie hat ihre Teilnahme nicht bereut: „Es ist beeindrucken, mit welcher Sachkunde und mit welchem Engagement man hier zu Werke geht. Ich bin froh, dass unsere KITA  von diesem tollen Projekt profitiert!“

BEGRÜSSUNG.  Begrüßungsspiel zum Kennenlernen; ganz links Sandra                                                 

Matte Ein Spiel für die Kleinen, gespielt von den Großen: Wer schiebt wen von der Matte?

Geschrieben von wolfiweber

28. Januar 2019 um 16:00

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ASCHENPUTTEL – soft oder hart?

Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Rotkäppchen – die Grimmsche Märchen sind heute weltweit zu Klassikern geworden, die jedes Kind kennt. Kritisiert wurden aber immer auch die Grausamkeiten einiger Märchen, etwa die menschenfressende Hexe aus Hänsel und Gretel oder die Stiefschwestern von Aschenputtel, die nicht nur Aschenputtel quälen, sondern auch sich selbst: Sie verstümmeln sich die Füße, denn nur über kleine Füßchen führt der Weg ins Glück.
Der Theaterverein Illingen hat mit viel Aufwand und mit viel Herzblut eine moderne Fassung von ASCHENPUTTEL präsentiert, die auf solche Grausamkeiten verzichtet. Diesmal also kein „Rucke di guck, rucke di guck, Blut ist im Schuck“.
Die Vorstellung in der Illipse wurde von sechzig Kids des TV Illingen besucht, begleitet von Eltern, Großeltern, Übungsleitern. Die „Großen“ haben in den beiden Pausen eifrig debattiert. Einige loben die vermeintlich kindgerechtere, andere bevorzugen die klassische Fassung. Die Kritik an letzterer ist trotz aller in den Märchen gezeigten Grausamkeiten wissenschaftlich nicht haltbar. Seit 1975, seit Bruno Bettelheims berühmter Studie „Kinder brauchen Märchen“, ist das klassische Märchen unter pädagogischen und psychologischen Gesichtspunkten vollständig rehabilitiert. Bettelheim weist nach, dass Märchengeschichten dem Kind die Möglichkeit geben, innere Konflikte, die es in den Phasen seiner seelischen und geistigen Entwicklung erlebt, zu erfassen, in der Fantasie auszuleben und zu lösen.
Weil das Böse bestraft und das Gute belohnt wird, gilt das klassische Märchen als eine besonders kindgerechte Gattung.

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            Aschenputtels Stiefschwestern bezirzen den Prinzen Johannes

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                Der Moment der Wahrheit: Nur Aschenputtel passt der Schuh.
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Geschrieben von wolfiweber

15. Dezember 2018 um 11:39

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Besuch bei Aschenputtel

PRINZFür alle Kids, die das Jahr über fleißig das Training besucht hatten, gab’s beim TV Illingen kurz vor Weihnachten wieder eine tolle Belohnung. Letztes Jahr war es die KLEINE  HEXE, die den TVI-Nachwuchs begeisterte, diesmal ging ‘s  zu ASCHENPUTTEL, bravourös gespielt vom Theaterverein Illingen.
Eine stattliche TVI-Hundertschaft, rund 60 Kids und ihre Begleitung, trafen sich erwartungsfroh in der Illipse. ASCHENPUTTEL, das schaurig-schöne Märchen, kam diesmal in moderner Fassung. In der zeigt sich  Aschenputtel aufgeweckt und frech, erlaubt sich immer wieder kleine Späßchen. Aschenputtel  trotzt geschickt der bösen Stiefmutter und deren dummen und arroganten Töchtern Nella und Stella. In der Version des Illinger Theatervereins tummeln sich viele Gestalten in wunderschönen Kostümen auf der Bühne –  König Phillipus, der mit seiner Gemahlin Erna in munterem Wechsel turtelt und zankt, eine schwerhörige, hochgradig verwirrte königliche Großmutter, ein überforderter königlicher Ausrufer, und dann noch die permanent Schokolade futternde liebestolle Prinzessin Malwina aus dem Nachbarreich. Obwohl Malwina die Favoritin des Königs ist, hat sie gegen Aschenputtel keine Chance. Aschenputtel bekommt ihren Prinzen Johannes (s. Foto oben), sehr zur Freude all der Großen und Kleinen, die in der Illipse mitfieberten. Und die ganz Kleinen sorgten mal wieder für ein Highlight. Zwei Stunden still sitzen (so lange dauerte die Vorstellung, bei zwei Pausen), das ist echt zu viel verlangt. Die Minis schlichen, meist mit Schnuller im Mund, in Grüppchen Richtung Bühne. Eingefangen wurden sie (leider) immer wieder von ihren besorgten Müttern.
ASCHENPUTTEL diesmal also höchst modern, verbunden mit vergeblichem Warten auf die markanten Stellen. Kein Putteln (Wälzen) eines gedemütigten Mädchens in der Asche, um hineingeschüttete Erbsen auszulesen. Kein „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“,  kein „Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich“. Vergebliches Warten auch auf  „Rucke di guck, rucke di guck,  Blut ist im Schuck“.  
Nichts gegen ein verschmustes Königspaar, gegen eine verrückte Großmutter, eine adlige Naschkatze. Aber für den Märchen-Nostalgiker steht fest: Der Theaterverein Illingen ist so gut, dass er mitsamt der „Neuen“ eine originalgetreuere Variante hätte meistern können.
Um Vögel zu imponierenden Auftritten zu bewegen, muss man nicht Alfred Hitchcock heißen. Der Theaterverein Illingen hat letztes Jahr gezeigt, dass er mit Vögeln umgehen kann: Gefeierter Held in der KLEINEN  HEXE war der Rabe Abraxas. Zwei Täubchen hätten bei  ASCHENPUTTEL genügt.  Und auch ein Bäumchen, das Gold und Silber runter wirft,  wäre für den Theaterverein Illingen nie und nimmer ein Problem gewesen …

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 Damenrunde: links Nella, daneben Aschenputtel, die Stiefmutter und Stella 

KIDS             Mit Schnuller unterwegs: Minis schleichen Richtung Bühne
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Geschrieben von wolfiweber

10. Dezember 2018 um 08:40

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Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

Die Leichtathleten des TV Illingen, die bekanntlich zusammen mit den Leichtathleten der Turnvereine Landsweiler-Reden, Ottweiler, Wemmetsweiler und Wiebelskirchen in der LG Saar 70 starten, blicken stolz aufs vergangene Wettkampfjahr zurück.
Bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften in Trier holte Caroline Schlör Gold mit dem Speer, dazu gleich dreimal Silber: mit der Kugel,  dem Hammer und dem Diskus. Gold im Hammerwurf der M60 auch für Willi Sahner. Zweimal Bronze erkämpfte Eva König, im Kugelstoß und im Diskuswurf. Überregional aufs Treppchen schaffte es auch Theresa Schikofsky. Sie wurde im Hammerwurf Siebte bei den Süddeutschen Meisterschaften der W15 in Walldorf.
Caroline Schlör, Sportwartin der LG Saar 70 und Trainerin beim TV Illingen, ging auch bei den Landesmeisterschaften mit gutem Beispiel voran, holte sich den Titel im Speerwurf. Ihre Schützlinge Jule Woll und Matthias Schikofsky standen ihr nicht nach. Im Speerwurf erkämpfte Jule den Titel in der U18,  Matthias wurde Vizemeister der U20. Theresa Schikofsky war im Hammerwurf der W15 auf Landesebene die Beste. Mirjam Jakob freute sich riesig über die Vizemeisterschaft im 400m-Lauf. Hoch hinaus ging’s auch bei Wiebke Schmitt mit Bronze im Speer- und im Diskuswurf. Zusammen mit Laura Monz und Eva König wurde Wiebke dazu noch im LG-Team der Frauen Vizemeisterin. Die gleiche Platzierung schaffte David Naumann mit den LG-Männern.
Fast allen oben Genannten gelang bei den Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel der Sprung aufs oberste Siegertreppchen. Zur Nummer 1 im Kreis kürten sich auch Neele Broschardt und Christoph Rullof. Neele wurde Kreismeisterin im 200m-Lauf der U20, Christoph im 800m-Lauf der U18. Mit dabei war bei den Männern auch Thorsten Schlör. Thorsten holte sich überlegen die Titel mit Speer und Kugel.  2014 waren  er und seine Schwester Caroline zum letzten Mal gemeinsam Landesmeister, dann kamen die Verletzungen.  Jetzt aber geht’s bei beiden wieder aufwärts. Auf Kreisebene, das zeigte sich einmal mehr,  brauchen sie niemanden zu fürchten.  
Erfreuliches ist auch vom Leichtathletik-Nachwuchs zu melden.  Bei den in St. Wendel ausgetragenen Kreis-Mehrkampfmeisterschaften war Max Weber in der M11 im Dreikampf nicht zu schlagen, Jule Müller holte Bronze in der W10, genauso wie der gleichaltrige Steven Matheis. „ Max und  Steven trugen wesentlich zum Sieg der Dreikampfmannschaft der LG Saar 70 bei“, freuten sich die Trainer Margit Ernwein und Willi Sahner. Lennart Edinger war Stütze der Vierkampfmannschaft der LG Saar 70, die Vizemeister wurde. Mannschafts-Bronze gab’s für Leonie Geid und Jule Müller. „Alle konnten sich in mehreren Disziplinen deutlich verbessern“,  lautet das einhellige Lob der Trainer. Und sie fügen stolz hinzu: „Unser Training jeden Mittwoch für die 6- bis12-Jährigen ab 17 Uhr im Schulzentrum kommt prima an, rund dreißig Kids sind immer da!“

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Leichtathletik-Nachwuchs mit den Trainern Margit Ernwein und Willi Sahner

Geschrieben von wolfiweber

14. November 2018 um 19:02

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Süßes oder Saures bei den KLEINEN WILDEN

Halloween  –  am Mittwoch vor Allerheiligen war es mal wieder so weit: Kinder und Jugendliche verkleideten sich als Spukgestalten, Vampire oder Fledermäuse. Statt von Blut ernähren sie sich von Süßem.
Die Mittwochs-Turnstunde der KLEINEN WILDEN des TVI stand selbstredend ebenfalls unter dem Motto „Süßes oder Saures“. Man entschied sich für Süßes. Die Entscheidung fiel leicht, dank  Benjamin Kiehn. Der Vater von Lilu und Nils ist Mitglied der Geschäftsleitung von proWIN international. Benjamin zeigte sich einmal mehr als Wohltäter des TVI-Nachwuchses. Diesmal erschien er mit mehreren Eimerchen voller Leckereien. Deren Vorrat war so groß, dass die Kids sich reichlich eindecken konnten  –  Süßes auch für die Geschwister zuhause.
Freuen dürfen sich die KLEINEN WILDEN auf ein weiteres Geschenk. Letztes Jahr lud der TVI seinen Nachwuchs kurz vor Weihnachten in die Illypse zum Märchentheater DIE KLEINE HEXE, diesmal geht’s am 8. Dezember zu ASCHENPUTTEL, dargeboten vom Theaterverein Illingen. Letztes Jahr waren Groß und Klein begeistert, das wird bei ASCHENPUTTEL nicht anders sein. Da der Kartenvorverkauf schon Mitte dieses Monats stattfindet und die Karten sehr schnell weg sind, heißt es schnell entscheiden und anmelden. Bis zum 14. November müssen die Meldungen vorliegen. Für Kinder, die im Verein sind, ist der Eintritt frei. Zusätzliche Karten (für Geschwister bzw. Eltern) können zum Preis von 5 bzw. 8 € bestellt werden

HALLOWEEN

Immerhin rund 20 waren erschienen, in der Woche davor waren es fast 40. Die Konkurrenz der Halloween-Partys rundum war einfach zu groß. Aber die erschienenen Kids hatten ihren Spaß – und am Ende die Taschen voller Süßigkeiten…
Svenja Recktenwalds Foto kann durch Anklicken optimiert werden.

Geschrieben von wolfiweber

1. November 2018 um 14:43

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