100 vom TVI beim City-Lauf

Strahlender Sonnenschein, ein Heer von Zuschauern an der Strecke und im Burgpark, rund 600 Teilnehmer, davon hundert vom TV Illingen – der 13. Illinger Citylauf erfüllte auch dieses Jahr alle Erwartungen. Der Traditionsverein LLG Wustweiler brachte mit weit über 100 Helfern die Mammutveranstaltung rund um die Illipse routiniert über die Bühne, wie all die Jahre zuvor.
Der City-Lauf ist für den TV Illingen eines der Highlights des Jahres. Erfreulich: Die Position als Verein mit der höchsten Zahl der Anmeldungen wurde verteidigt. Stark wieder das Kontingent der TVI-Minis. Alle Bambini hatte die Startnummer 1 auf der Brust, alle wurden im Ziel als Sieger gefeiert, alle bekamen eine prächtige Medaille, eine schmucke Urkunde und dazu noch ein kleines Präsent, gestiftet von der Stephanus Apotheke.
Aber auch die älteren TVI-Starter gingen nicht leer aus. Drei ragen heraus: Philipp Oehling, Simon Mohr und Kim Lambert. Philipp, heute für Saar 05 startend, hat seine Wurzeln im TVI, feierte hier auch seine größten Triumphe. Er war 2016 in St. Wendel der erfolgreichste Saarländer bei der Süddeutschen Meisterschaft der U16, siegte über 800 Meter und über 300m-Hürden. Bei Volksläufen startet er immer noch gerne zusammen mit seinen alten TVI-Kameraden, so wie jetzt, wo er Sieger der U20 im 5,3 km-proWIN-Lauf wurde. In diesem Lauf ebenfalls ganz vorne, aber in der U16, war Simon Mohr. Simon ist der Allrounder schlechthin: ein starker Schwimmer, ein herausragender Leichtathlet und ein Ass im Jugendteam der TVI-Basketball-Abteilung.
Nun zur Dritten im Bunde: Kim Lambert. Den knapp 2 km langen Kurs durchflog Kim, U12, in 7:57 Minuten – auch die Läuferinnen der U16 hatten nicht den Hauch einer Chance. Die Klasse von Lokalmatadorin Kim ist dem Veranstalter bekannt, schließlich hat Kim schon die beiden Jahre zuvor beim City-Lauf geglänzt. Dem Ansager Manfred „Manni“ Wagner war dies eine besondere Hervorhebung wert. Er präsentierte den 114 Konkurrentinnen von Kim und den erwartungsfrohen Zuschauern die Nachwuchshoffnung des TVI unmittelbar vor dem Start, was Kim offenbar einen zusätzlichen Schub verlieh.

KIM_PRÄSDiese Maus mit dem Namen Kim und der Nummer 896 soll nicht zu schnappen sein? Die Großkatzen im Hintergrund vernehmen es mit Verwunderung.

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Freude pur beim Bambini-Lauf: Leni und Mama Kerstin kurz vor dem Ziel. Optimieren der Fotos durch Anklicken!
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Bilder, Galerie 2018, CITYLAUF_19

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5. Juni 2019 um 10:06

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Welttag des Purzelbaums

Es gibt sie zu jedem erdenklichen Anlass und für die scheinbar größten Banalitäten: Gedenk-, Aktions- und Ehrentage. Hier einige Beispiele: Tag des Schlafens (3. Januar), Tag der spontanen Freundlichkeit (17. Februar), Tag des Nichtstuns (4. November), Tag der Gewürzgurke (14. November). Am 21. Mai hatten wir den Welttag des Purzelbaums. Der Aktionstag wurde 2009 durch Jörg Wilkesmann-Brandtner, evangelischer Pfarrer in Asbach-Kircheib (Rheinland-Pfalz), eingeführt. Dieser Geistliche, übrigens auch ein eifriger Blogger, zeigt auf originelle Weise, dass es ihm nicht nur aufs seelische, sondern auch aufs körperliche Wohl seiner Schäfchen ankommt. Er weiß, dass Beides aufs Engste miteinander verknüpft ist.
Der Purzelbaum, diese simple Bewegung mit dem skurrilen Namen, ist ein Basiselement des Turnens. Er ist nicht nur einfach eine Rolle vorwärts, im Kinderturnen ist der Purzelbaum der Bewegungsklassiker schlechthin.
In vielen Turnvereinen, auch im TV Illingen, wurde der Welttag des Purzelbaums gebührend gewürdigt. Die Kids haben mit Begeisterung gepurzelt, sie haben ihre Rollen gemacht: vorwärts, rückwärts, seitwärts. Bei den 4- bis 6-Jährigen ist das Rollen buchstäblich ein Kinderspiel. Mit ein bisschen Übung und fachkundiger Hilfe gelingen die Übungen fast immer, denn in diesem Lebensabschnitt bilden Körpergewicht, Größe und Kraft bei den meisten Kids eine harmonische Einheit. Sie lernen unbefangen, haben keine Angst, Fehler zu machen, sie vergleichen nicht ihr Können mit dem der Anderen.
Wir kennen die Klagen über die körperlichen Defizite der Vorschulkinder. Professor Georg Wydra von der Universität des Saarlandes hat mit seinen Mitarbeitern umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Wydras Fazit: „Wir mussten feststellen, dass nur noch sehr wenige Kinder der Altersgruppe 4 bis 6  im koordinativen Bereich gute Werte erreichen!“ Vor diesem Hintergrund ist das Gros der Kinder, die zum Bewegungstraining des TVI kommen, geradezu eine Elite, die hinsichtlich der Bewegungsfertigkeit bedeutend mehr bringt als der altersgleiche Durchschnitt. Dieses Mehr resultiert aus der meist mehrjährigen und regelmäßigen Teilnahme an den vom TVI angebotenen Übungsstunden. Viele Kids kamen schon mit 2 zum Eltern-Kind-Turnen. Sie haben das unschätzbare Glück, dass ihre Eltern erkannten, wie wichtig in einer bewegungsarmen Zeit das frühe Erlernen körperliche Fertigkeiten ist.
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – wenn dieses auf Martin Luther zurückgehende Sprichwort seine Gültigkeit hat, dann hier im Kinderturnen.

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Zwei Freunde bei der Synchronrolle vorwärts: Connor und Lukas

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Svenja, heute Landesspitze im Triathlon, früher Kaderturnerin, weiß genau, was zu tun ist, damit Louis die Rolle rückwärts schafft.

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Philip und Jonah bei der Rolle seitwärts
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30. Mai 2019 um 08:37

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Leichtathletik, speziell für Kinder

Im Deutschen Leichtathletik-Verband hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Wer die Kinder gewinnen will, muss sich was einfallen lassen. Das Trainingsprogramm für Kinder, das der DLV neuerdings vertritt, ist so modern, dass es zum Vorbild vieler anderer Nationen geworden ist. Vielfalt im Laufen, Springen und Werfen stehen im Vordergrund. Die Experten sind sich einig: Kinder brauchen eine vielseitige, motivierende und zielgerichtete Leichtathletik und kein „abgespecktes“ Erwachsenentraining.
Bei einem solchen „modernen“ Leichtathletik-Wettkampf hat die U12 des TV Illingen jüngst in St. Wendel mitgemacht. Kim Lambert, Lena Scheer, Ben Erdel, Steven Matheis, Kirill Mechevskiy, Mathis Scheidt und Elias Stoll haben mit Bravour und viel Spaß einen Fünfkampf absolviert. Zu diesem gehörten ein 50 Meter-Sprint, ein 50 Meter Hindernislauf, ein 800 Meter-Lauf, dazu Weitsprung und das Stoßen eines Medizinballs. Die Trainer Margit Ernwein und Willi Sahner waren höchst zufrieden, denn hinter den „Wilden“ des TV St. Wendel und den „Torpedos“ der DJK St. Ingbert belegten die Kids des TV Illingen einen beachtlichen 3. Platz.

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      Kim, Königin der Lüfte                                     Lena mit weitem Stoß

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Tross des TV Illingen mit Mathis Scheidt, Elias Stoll, Steven Matheis, Kirill Mechevskiy, Kim Lambert, Lena Scheer, Ben Erdel und den Trainern Willi Sahner und Margit Ernwein.

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24. April 2019 um 18:46

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Einladung zum sonntäglichen Waldlauf

Patriz Ilg war in den Achtzigern im 3000-Meter-Hindernislauf genau achtmal Deutscher Meister, 1982 Europameister. Auf die Frage, wo er am liebsten trainiert, antwortete er: „Auf meiner Achterbahn im Wald!“
Der Leichtathletiknachwuchs des TV Illingen hat diese wunderbare Sportstätte ebenfalls entdeckt. Dort, genauer: im Hosterwald, trifft man sich jeden Sonntag. Treffpunkt ist (vom Aldi aus kommend) der Parkplatz am Stockberg. Paula Heinz ist die Trainerin. Paula betreut von 10 bis 11 Uhr die Kids im Alter von 7 bis 11, von 11 bis 12 Uhr alle ab 12 Jahren.
Viele freuen sich schon jetzt auf den Illinger City-Lauf am 1. Juni – und einige trainieren schon für dieses  Highlight. Bei diesem Event war der TV Illingen in den letzten Jahren immer der teilnehmerstärkste Verein. Gerade im 1800m-Schülerlauf schafften zahlreiche TVI-Jungs und Mädchen den Sprung aufs oberste Siegertreppchen. In bester Erinnerung sind Philipp Oehling, Christoph Rullof, Simon Mohr, Kim Lambert und Sophie Leist.
Paula legt Wert auf die Feststellung, dass nicht nur Wettkampfläufer in ihrem Sonntagstraining willkommen sind. Jeder Laufbegeisterte, jeder Hobbyläufer ist herzlich eingeladen. Einfach mal zu einem Schnupperlauf vorbeikommen!

Hosterwald-Training

Erst ausgiebiges Stretching, dann geht ‘s ab in den Wald

PAULA

Die “Großen”, allesamt Landesmeister, drehen professionell ihre Runden.
Dritte von links: Paula

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Immer eine Herausforderung: der Anstieg auf dem Trimmpfad
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7. April 2019 um 09:06

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Modern, spektakulär: Flag Football


WHITE TERRIERS SAAR eine Bereicherung für den TV Illingen

„Beim TVI gibt’s mannigfach, Tolles unter einem Dach“ – der Slogan hat seine Berechtigung. Nun haben es auch die Flag Footballer mit dem klangvollen Namen WHITE TERRIERS SAAR unter dieses Dach geschafft. Zahlreiche Mitglieder des TV Illingen haben jüngst das Flag Football-Turnier im Illinger Schulzentrum besucht, den 1. Saar Bowl. Unter ihnen war auch Michael Christ, der Vorsitzende des TVI. Für ihn steht fest: „Die Neuen sind eine echte Bereicherung für uns!“
Flag Football ist eine Ballsportart, die aus dem American Football entstanden ist. Der wesentliche Unterschied zum American Football ist, dass beim Flag Football die Defense den ballführenden Spieler der Offense  stoppt, indem sie ihm eine Flag (ein schmales Stoffband) aus dem Gürtel zieht, statt ihn wie im American Football zu tackeln, d. h. durch einen körperlichen Angriff zu Boden zu bringen.
In Amerika spielen 8 Millionen Spieler Flag Football, im Tackle Football ist es nur ein Bruchteil davon. Der Sport ist in den USA deshalb so beliebt, weil Kinder und Jugendliche mitmachen können, Jungen und Mädchen. Auch gemischte Teams sind zugelassen.
In Deutschland ist Flag Football im Vormarsch. Inzwischen haben sich über 300 Hobby- und Ligamannschaften gebildet. Durch mehrere erfolgreiche Flag Football-Veranstaltungen und durch die Einrichtung einer Bundesliga ist mittlerweile ein gesteigertes Zuschauerinteresse zu beobachten.
Es gibt viele Spielvarianten im Flag Football, die gebräuchlichste in Europa ist 5on5. Jedes Team hat 5 Spieler, Körperkontakt ist verboten. Es handelt sich hier um die international gängige Spielart, in der Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen werden.
Acht Teams wetteiferten beim 1. Saar Bowl, vorbildlich organisiert von den WHITE TERRIERS SAAR mit ihrem rührigen Coach Andre Becker. Zur Komplettierung des Achterfeldes stellten die WHITE TERRIERS noch ein zweites Team. Dieses Team wurde, ganz vorbildlicher Gastgeber, Letzter. Die erste Garnitur der White Terriers landete auf Platz 6. Als stolze Sieger präsentierten sich die Badener Greifs.
Gründungsjahr der White Terriers ist 2016. Im Saarland gibt es noch keinen Ligabetrieb, deshalb nimmt man regelmäßig an Hobbyturnieren teil. „Momentan haben wir 25 Spieler und Spielerinnen“, erklärt Andre Becker, „ ihr Alter liegt zwischen 19 und 59 Jahren“.
Die Teams im Flag Football tragen durchweg Tiernamen: die Trierer Biber, die Merziger Mustangs, die Stuttgarter Scorpions, die Ostheimer Owls, die Badener Greifs. Bei den White Terriers aber ist, im Gegensatz zu den anderen Clubs, das Maskottchen leibhaftig vorhanden: Leroy, ein echter Weiß-Terrier-Rüde.

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Der Center der WHITE TERRIERS SAAR startet die Offense gegen das Scorpions Flag Pack aus Stuttgart, ganz rechts Andre Becker; Endergebnis 14:18

T1vsT2  BadenLinkes Foto: White Tigers I gegen White Tigers II; ganz links Annalena, beschattet von Sebastian                                           
Rechtes Foto: So sehen Sieger aus: die überglücklichen Badener Greifs
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25. März 2019 um 18:23

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30 Schneemänner beim Roosemoondaachszuuch

„Guggen eisch aa in de Näh um, de scheenschde Zuuch zum Jubiläum!“ So schwärmte ein Faasebooz vor 6 Jahren beim 11. Illinger Rosenmontagszug. Insider wissen, wer da die Hand im Spiel hatte: „Es Gabi hat de Zuuch geschdellt, de allerscheenschde von der Welt!“. Aber diese Aussage gilt eigentlich jedes Jahr. Same procedure as every year. Gabi Steuer, die Seele des TV Illingen, versierte Schatzmeisterin des Vereins, engagierte Aktive, rechte Hand des „Zuuchführers“ Armin. Auch Dr. Armin König, der Bürgermeister der Kerpengemeinde, hat turnerischen Wurzeln, allerdings nicht in der Metropole (Illingen), sondern in der Provinz (Hüttigweiler). Das TVI-Fußvolk sieht großzügig über diesen kleinen Schönheitsfehler hinweg, schart sich beim Roosemoondaachszuuch bereitwillig hinter seinem Frontmann Armin und seiner Frontfrau Gabi. Auf breiter Front sind die Narren des TV Illingen jedes Jahr dabei. Mit sichtlichem Spaß!
Fast 30 waren ‘s diesmal, veboozt als Schneemänner. Sie kamen querbeet aus allen TVI-Abteilungen, deckten jedes Alter ab. Der jüngste Schneemann, zwei Jahre alt, hörte auf den Namen Yuna. Yuna war total begeistert, hielt tapfer durch.
Ein riesiger Schneemann marschierte – genauer: rollte – auch mit, ein echter Blickfang. Der Koloss wurde unter Anleitung von Familie Huppert aus Draht und Pappmaché gefertigt. Seine Größe wurde ihm zum Verhängnis: Eine Windböe hat ihn erwischt und umgehauen, mitsamt dem hinter ihm auf dem Bollerwagen mitgeführten Holzkohlengrill. Der Schaden wurde fachkundig behoben, das Grillen der Würstchen auf die Zieleinfahrt vor der Illipse verschoben.
„Wo habt ihr denn die tollen Kostüme her“, lautete eine oft gestellte Frage. Nadine Bauer wusste die Antwort: „Die haben wir ausgesprochen günstig ersteigert, bei eBay-Kleinanzeigen!“

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In bester Laune dabei: die Schneemänner des TV Illingen

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Lauder goldische Faasebooze. Wolle mer se renlosse?

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8. März 2019 um 14:13

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Hoher Besuch im Kindergarten

Bei den meisten Kindern rennt man offene Türen ein, wenn es ums Ringen und Raufen geht – das ist für sie ein Grundbedürfnis! In Wiesbach waren bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Ringen 328 Kids auf der Matte, darunter auch zahlreiche Mädchen. Ein Beispiel: Franziska Blaumeiser startete bei den Kleinen Wilden des TV Illingen. Franziska ist schnell, stark, kämpferisch – ihr Glück fand sie folgerichtig bei den Ringern des ASV Hüttigweiler. Sie behauptete sich mühelos gegen die Jungen, schaffte regelmäßig den Sprung aufs Siegertreppchen.
Es gibt eine Fülle von Spielen, die zur uralten Sportart Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Als idealer Sparringspartner zeigte sich jüngst Michael Christ, der Vorsitzender des TV Illingen, bei seinem Besuch des katholischen Kindergartens Hirzweiler-Welschbach. Wenn es ihm beruflich möglich ist, kommt der TVI-Vorsitzende gerne vorbei und unterstützt seinen Vereinskameraden Wolfgang Weber bei seinen sportlichen Aktivitäten im Kindergarten. Die resultieren aus der Teilnahme des TVI am Projekt „Kindergarten Kids in Bewegung“, einer Initiative des Landessportverbands für das Saarland und des Saarländischen Bildungsministeriums. Pro Jahr wird eine begrenzte Anzahl von Kooperationen von Sportvereinen und Kindergärten gefördert. Die Aktion läuft  seit 2003. Mehr als hundertmal haben  Sportvereine und Kindergärten bisher das finanziell großzügig geförderte Angebot angenommen. Mit an Bord sind seit gut einem halben Jahr auch die Kita Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen.

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Leonie bewegt sich vorsichtig um Max herum und über ihn hinweg, ihn nur leicht berührend

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Michael Christ, der Vorsitzende des TV Illingen, besuchte die Kita und kämpfte mutig gegen Zoe und Leonie.

Geschrieben von wolfiweber

23. Februar 2019 um 08:26

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Ein Mal Sport pro Woche – für unsere Kids viel zu wenig

Auch zu Hause lässt sich viel machen

Das Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“ ist eine Initiative des Landessportverbandes für das Saarland und des saarländischen Bildungsministeriums. Mit dabei sind seit einem halben Jahr auch der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen.
Die Organisatoren des Projekts sind in permanentem Kontakt zu den Personen, die dieses Projekt vor Ort durchführen. Insbesondere werden vier Fortbildungslehrgänge pro Halbjahr angeboten. Den letzten besuchten auch Wolfgang Weber vom TV Illingen und Sandra Schmidt, die Leiterin der Kita Hirzweiler-Welschbach. Es ging im Lehrgang um die Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm und „Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern“.
Was Ringen und Raufen anbelangt, rennt man bei den meisten Kids (Jungen und Mädchen!) offene Türen ein, denn Ringen und Raufen sind für sie ein Grundbedürfnis. In Wiesbach waren kürzlich bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Ringen 328 Kinder auf der Matte, Rekord. Fast alle waren Neulinge. Es gibt eine Fülle von Spielen, die zum Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. „Aber“, betont Referentin Alexandra Wischnewski, „es muss allen klar gemacht werden: Fairness ist oberstes Gebot, die Gesundheit des Gegners geht über den eigenen Erfolg. Wer nicht mehr mag, sagt einfach STOP!“ Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Alle sind sich einig: Einmal Sport pro Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig – tägliche Bewegung ist angesagt! Hier können Eltern und Großeltern zu Verbündeten werden. Auch zu Hause kann man auf einem Bein hüpfen, man kann balancieren, den Purzelbaum üben. Was spricht dagegen, wenn Papa oder Opa dem Nachwuchs zeigen, wie geworfen wird? Stöckchen, Tennisbälle, Tannenzapfen, Schneebälle – auch die waren jüngst eine Option. Es gibt so viele Möglichkeiten, sie müssen nur genutzt werden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland nur noch etwa jeder vierte Junge und jedes sechste Mädchen das Bewegungspensum von einer Stunde täglich erreicht, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit empfohlen wird. Das Defizit beruht auf einer massiven Veränderung unserer Freizeitgestaltung. Insbesondere die Großeltern unserer Kids gedenken mit Wehmut der vergangenen Zeit: früher Spielen und Toben im Freien, heute Fernseher, Computer, Spielekonsole, Handy. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche immer wieder zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren. Es gilt, die Kinder langfristig an den Sport zu binden.
Eine große Hilfe ist hier der Vereinssport. Dort lässt sich durch Spaß, durch Freude und durch das gemeinsame Erlebnis mit anderen Kindern Begeisterung für Bewegung wecken.

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Spiele zum Lernen von Körperkontakt:  Links “Hier kommst du nie mehr raus!”

Rechts: Kampf der Titanen: Dominik und Kevin kämpfen um den Ball.

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6. Februar 2019 um 08:58

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Sport und Spiel im Kindergarten

Seit einem halben Jahr sind der TV Illingen und der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach Partner im  Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“.  Die Kids sind mit Feuereifer dabei, freuen sich auf die sportlichen Herausforderungen in ihrer Kita.
Lohnendes Ziel ist momentan der Erwerb des Minisportabzeichens.  Das MSA eröffnet Kindergartenkindern die Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Nicht das leistungsorientierte Absolvieren steht dabei im Vordergrund (wie beim „normalen“ Sportabzeichen), sondern das Absolvieren an sich. Der MSA-Parcours umfasst sieben Stationen zu den Themen Koordination und Kondition. Jedes Kind, das den Parcours erfolgreich durchlaufen hat, bekommt eine  Medaille und eine schmucke Urkunde. Es wird eifrig geübt. „Das Balancieren, das Winden durch Reifen, der Hindernisparcours, all das klappt bei den meisten ganz gut“, kommentiert Wolfgang Weber, der vom TVI abgestellte Übungsleiter. „Aber beim Zielscheibenwurf tun sich viele Kinder wahnsinnig schwer!“  Da ist es höchst beruhigend zu wissen, dass man auch mit null Treffern das MSA schaffen kann.
Nun fand an der Sportschule in Saarbrücken ein Fortbildungslehrgang statt, für KITA-Angestellte und für Ehrenamtliche aus den Vereinen. Kompetente Referenten behandelten praxisnah Themen wie „Die spielerische Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten“, auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm. Vorgestellt wurde „Fit MIT Kids“ – Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern. Gerade diese Aktivitäten sind enorm wichtig, denn tägliches Bewegen ist für die Kids angesagt, einmal Sport die Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig.
Sandra Schmidt, die Leiterin des Kindergartens Hirzweiler-Welschbach, war eingeladen und folgte dieser Einladung gerne. Sie hat ihre Teilnahme nicht bereut: „Es ist beeindrucken, mit welcher Sachkunde und mit welchem Engagement man hier zu Werke geht. Ich bin froh, dass unsere KITA  von diesem tollen Projekt profitiert!“

BEGRÜSSUNG.  Begrüßungsspiel zum Kennenlernen; ganz links Sandra                                                 

Matte Ein Spiel für die Kleinen, gespielt von den Großen: Wer schiebt wen von der Matte?

Geschrieben von wolfiweber

28. Januar 2019 um 16:00

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