Die kleinen Wilden: mit Musik in die Weihnachtsferien

In der letzten Übungsstunde der Kleinen Wilden vor Weihnachten spielte die Musik eine entscheidende Rolle. Weihnachtslieder, natürlich solche mit Pep, waren beste Animation. Auch Bruce Springsteen, Iggy Pop, die Eagles, ja sogar AC/DC haben schöne Weihnachtslieder geschrieben. Mit ihnen klappen die Übungen noch besser, etwa das Hüpfen und Rollen über die Buckelpiste oder das Schwingen an den Ringen. Lustig waren die Staffelrennen, wo Weihnachtsmützen die Rolle der Staffelhölzer übernahmen. Auch das Balancieren gelingt mit Musik vorzüglich. Balancieren über die umgedrehte Langbank ist eine Kernübung des Minisportabzeichens, das die Kleinen Wilden erwerben wollen. Drei der vorgeschriebenen sieben Übungen haben sie schon absolviert.
Der Weihnachtsmann kam diesmal nicht vorbei, er hatte seine Geschenke schon vorher gebracht: die Eintrittskarten für die KLEINE HEXE, gespielt vom Theaterverein Illingen. Dieses Geschenk kam prima an!

VINCENT1          KATHARINA

Links Vincent mit perfektem Start bei der Mützenstaffel; Renate, Ruth und Willi als Starter-Team.
Rechts Katharina und Sofie mit kreativen Vorübungen fürs Balancieren
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Geschrieben von wolfiweber

20. Dezember 2017 um 10:51

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Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art

TVI-Nachwuchs zu Besuch bei der kleinen Hexe

Wie gewohnt gab’s beim TVI auch dieses Jahr vor Weihnachten eine kleine Belohnung für alle Kids, die das Jahr über fleißig das Training besucht hatten.  Diesmal aber war es nicht der Nikolaus, der den TVI-Nachwuchs erfreute, sondern "Die kleine Hexe", gespielt vom Theaterverein Illingen. 58 TVI-Kids und ihre Begleitung, eine stattliche Hundertschaft, trafen sich erwartungsfroh in der Illipse.
Die Vorführung hat alle begeistert. Die kleine Hexe und ihr sprechender Rabe Abraxas eroberten die Herzen im Sturm. Die Wetterhexe Rumpumpel und der Maronenmann wissen ebenfalls ganz genau, wie man die kleinen Zuschauer aus der Reserve lockt, wie man sie mitreißt. Die waren auf ihren Sitzen, häufig durch mitgebrachte Sofakissen und durch Kindersitze erhöht, kaum zu halten. Ihre ganze Sympathie gehörte dem armen Maronenmann, der durch seine furchtbaren Niesanfälle die Theaterbesucher mitsamt den Kulissen zum Beben brachte, bevor sein Schnupfen von der kleinen Hexe weggezaubert wurde. Und die Kids litten mit der kleinen Hexe. Es ist ja auch wirklich nicht mit anzusehen, wie die großen Hexen die kleine Hexe mobben, wie sie ihr vorwerfen, eine schlechte Hexe zu sein, nur weil sie armen Menschen hilft und Bösewichte bestraft. Ganz fies trieb es die Wetterhexe Rumpumpel. Mit ihrem Fotoapparat knipste sie alle guten Taten der kleinen Hexe. Für Rumpumpel waren diese Taten schlechtes Hexenwerk  – eine richtige Hexe hat nicht gut, sie hat böse zu sein! Rumpumpel wollte ihre Fotos dem Hexenrat als belastendes Material präsentieren, um die kleine Hexe von der Walpurgisnacht auf dem Brocken auszuschließen. Um der kleinen Hexe auf den Fersen zu bleiben, bediente sich Rumpumpel eines merkwürdigen Gefährts, das nicht dem gewohnten Hexenbesen, sondern eher einer Harley Davidson glich.
Hat alles nichts genutzt! Unbändig war die Freude darüber, dass die kleine Hexe am Ende doch siegte, nicht zuletzt dank der stimmgewaltigen Unterstützung ihrer zahlreichen Fans.
Groß war die Freude auch darüber, dass sich der Rabe Abraxas, die kleine Hexe, die Hexe Rumpumpel und ihre Kolleginnen gerne mit den TVI-Kids zum gemeinsamen Erinnerungsfoto vereinten.

Nicole hat schöne Bilder gemacht, zwei seht ihr hier, viele weitere im Verzeichnis Bilder, Galerie 2017, KLEINE HEXE.

HARLEY_DAVIDSON

Das Ensemble: In der Mitte Abraxas, ganz rechts die kleine Hexe. Ganz links Rumpumpel mit ihrer Harley Davidson.
GRUPPE1

Erinnerungsfoto: Hinten Abraxas, die kleine Hexe, die Hexe Rumpumpel und ihre Kolleginnen. Ihnen zu Füßen die Kids des TVI und ihre Betreuer. Optimieren des Fotos durch Anklicken!

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10. Dezember 2017 um 21:18

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Vorweihnachtliches: erst der Adventsmarkt, dann die kleine Hexe

Auch beim  4. Illinger Burg-Adventsmarkt kamen Jung und Alt auf ihre Kosten. Über 50 Aussteller fanden den Weg in den Burgpark. Zu bewundern waren alte Handwerkskunst, eine international ausgerichtete Genussmeile – nicht nur die geschätzte saarländische Hausmannkost, zur Wahl standen auch feinste Angebote in türkisch, arabisch, thailändisch, amerikanisch.  Im Burgturm konnte ansprechende Kunst besichtigt werden, präsentiert von Frau Schwaibold und Frau Spaniol.
Mit  zwei Ständen war wie im Vorjahr der TV Illingen vor Ort, genauer: die Abteilungen Leichtathletik und Eltern-Kind-Turnen. Beim Auf- und beim Abbau haben die UVIS  kräftig mitgeholfen. Werner, Daniel und Marcel hatten unter fachkundiger Anleitung von Eva und Margit nach streng gehütetem Rezept einen Zaubertrank gebraut. Selbiger kam in zwei Varianten zum Ausschank, die erste  als  „Feuerzangenbowle“, die zweite als  „Kinderpunsch“. Beide sorgten schon nach dem ersten Becher für große Euphorie. Geheime Rezepturen spielten auch bei weiteren weihnachtlichen Köstlichkeiten eine Rolle, insbesondere beim feinen Stollen, den  Meisterbäcker Willi mit viel Liebe und Können fabriziert hatte. Nadine und die rührigen Mütter vom Eltern-Kind-Turnen karrten Spritzgebackenes an und schmackhafte Zimtwaffeln. Petra überraschte mit selbstgenähten Patchwork-Sternen.
Jetzt steht ein weiteres weihnachtliches Highlight an. Traditionell gibt’s beim TVI in der letzten Trainingsstunde vor Weihnachten immer eine kleine Belohnung für alle Kids, die das Jahr über fleißig das Training besucht hatten. Dieses Jahr aber wird nicht der Nikolaus den TVI-Nachwuchs erfreuen, sondern "Die kleine Hexe". 58 Kids und ihre Begleitung treffen sich am Samstag, dem 9. Dezember, um 16 Uhr 30 im Foyer der Illipse. Dann rücken sie geschlossen zur Bühne vor, um die kleine Hexe beim Kampf gegen ihre Feinde zu unterstützen.

BUDEN                          
TRIO2      

Oben:      Die beiden Stände des TV Illingen   
Unten:     Sie brauten den Zaubertrank: Marcel, Daniel und Werner

Geschrieben von wolfiweber

2. Dezember 2017 um 18:12

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Lohnendes Ziel: Erwerb des Minisportabzeichens

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Nur durch ausreichende Bewegung kann sich der kindliche Organismus optimal entwickeln. Doch für die Kinder von heute wird es immer schwieriger, die so wichtigen  Bewegungserfahrungen zu sammeln.
Aus umfangreichen Untersuchungen des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität des Saarlandes (Leitung Prof. Georg Wydra) ist bekannt, dass nur noch sehr wenige Kinder der Altersgruppe 4 bis 6  im koordinativen Bereich gute Werte erreichen.
Der TV Illingen bietet Hilfe. Einmal durch das Eltern-Kind-Turnen (ab einem Jahr), dann durch das Bewegungstraining (ab vier Jahren), beides jeden Montag von 15.30 – 17.00 Uhr. Ersteres findet statt in der Halle der Grundschule auf der Lehn, Letzteres in der Sporthalle des Illtal-Gymnasiums.
Die hauptsächliche Art der motorischen Auseinandersetzung des Kindes mit der Umwelt ist das Spiel. Genau diese Überlegungen sind es, die zum MINISPORTABZEICHEN SAAR führten. Das MSA wurde 2003 entwickelt, es wurde zum Renner. Das MSA eröffnet auch Kindergartenkindern die Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Nicht das leistungsorientierte Absolvieren steht dabei im Vordergrund (wie beim „normalen“ Sportabzeichen), sondern das Absolvieren an sich. Das MSA soll den Spaß an der Bewegung wecken und positive Bewegungserlebnisse vermitteln.  Jedes Kind, das den Minisportabzeichen-Parcours erfolgreich durchlaufen hat, bekommt eine  Medaille und eine schmucke Urkunde.
Der Parcours umfasst sieben Stationen zu den Themen Koordination und Kondition:
1. Stab auffangen (Reaktionsfähigkeit); 2. Balancieren;  3. Auf der Langbank in die Höhe ziehen; 4. Zielscheibenwurf;  5. Hindernisparcours; 6. Durch Reifen winden;  7. Spaßsprint.
Die Abnahme des Minisportabzeichens darf nur durch qualifizierte Prüfer erfolgen. Willi Sahner und Wolfgang Weber vom TVI haben bei einem speziellen Lehrgang des Landessportverbandes Saar die Prüflizenz erworben. Schon vorher hatten sie sich über die Anforderungen informiert, die noch fehlenden Geräte angeschafft und mit ihren Kids fleißig geübt. Besondere Anregungen erhielten sie beim Besuch der Übungsstunden des ASV Hüttigweiler, der im Kinderbereich und insbesondere in puncto Minisportabzeichen landesweit Maßstäbe setzte.

   WORKSHOP                LANGBANK_MSALinks: Sportwissenschaftlerin Alexandra Wischnewski referiert beim Workshop über das Thema “Motorische Entwicklung des Kindes” ; in der Mitte Willi Sahner und Wolfgang Weber
rechts: eine Lehrgangsteilnehmerin demonstriert das Hochziehen auf der  Langbank
 
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23. November 2017 um 17:05

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Süßes oder Saures in Oppen

Zum 13. Mal veranstaltete die LG Reimsbach-Oppen ihr schauriges Laufevent, den Halloweenlauf. Die Straßen des Wohngebiets „Auf Schlädt“ werden traditionell von den Anwohnern mit viel Phantasie in schaurig-schöne Gruselgassen verwandelt. Durch diese eilen dann die Gruselgestalten, die Teufel, Gespenster, Vampire, Skelette – genau 737 schafften diesmal den Weg ins Ziel.
Um 18 Uhr gab der Beckinger Bürgermeister Thomas Collmann den Startschuss zum ersten Lauf. Jeder findet hier die ihm passende Distanz. Der Wichtellauf ist mit 350 Metern der kürzeste, der Jedermannslauf mit 5100 Metern der längste. Einzigartig ist der Special Olympic Lauf für Sportler mit Behinderung. Allen Teilnehmern ist anzumerken: Nicht der Kampf um eine gute Platzierung steht im Vordergrund, sondern der Spaßfaktor .
Ins Getümmel stürzten sich auch acht Halloweener vom TV Illingen. Senior der Truppe war Michael Christ, 39. Michael hat vor zwei Jahren in Lyon bei der Senioren-WM mit der deutschen 4×400 Meter-Staffel  Platz 5 erkämpft. Er erklärt die Hintergründe des TVI-Starts in Oppen: „Beim gemeinsamen Trainingslager in den letzten Osterferien in Kroatien wurden wir von Athleten der LG Reimsbach-Oppen  zu deren Halloweenlauf eingeladen. Dieser Einladung kamen wir gerne nach!“  
Die Illinger Delegation hatte nicht nur beim Gespensterlauf ihren Spaß, sondern auch danach: Die  große Halloweenparty in der Lückner-Arena war eine Mordsgaudi, die lange in Erinnerung bleiben wird.

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Halloween-Läufer vom TVI: Michael Christ, Thorsten Schlör, Eva König,
Kay-Uwe Buschauer, David Naumann, Caroline Schlör und Paula Heinz

Geschrieben von wolfiweber

5. November 2017 um 18:53

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60-jähriges Jubiläum des Saarländischen Sportlehrerverbandes

Auch TVI-Trainer Wolfgang Weber geehrt

 
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Die geehrten Jubilare. Vorne, 4. v. links Weber, ganz links sein Mentor Franz Ost, 94 Jahre alt; vorne, 3. v. rechts Prof. Wydra, links daneben Staatssekretärin Streichert-Clivot 

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Die Geehrten, eingerahmt von Prominenz: Ganz links Staatssekretärin Streichert-Clivot, und Prof. Wydra; ganz rechts Michael Fahlenbrock, neben ihm Prof. Stibbe und Dr. Claude Scheuer

In der Multifunktionshalle der Hermann Neuberger Sportschule feierte der Landesverband Saar des Deutschen  Sportlehrerverbandes sein 60-jähriges Jubiläum. Langjährige Mitglieder wurden geehrt, darunter auch Wolfgang Weber, Trainer des TV Illingen. Er erhielt ein Präsent und eine schmucke Urkunde, für 50 Jahre Mitgliedschaft im Landesverband.
Eine Schar Prominenter überbrachte ihre Grußbotschaften, unter ihnen Claude Scheuer, Vertreter der EUPEA (European Physical Education Association), Professor Günter Stibbe (Uni Köln), Michael Fahlenbrock, Präsident des Deutschen Sportlehrerverbandes, Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot und Klaus Meiser, Präsident des Landessportverbandes.
Professor Georg Wydra, der Vorsitzende des saarländischen Sportlehrerverbandes und Leiter des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität des Saarlandes, organisierte die Jubiläumsveranstaltung. Wydra startete  in seinen aktiven Jahren für die Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70, der bekanntlich neben dem TV Illingen auch die TG Landsweiler-Reden, der TV Ottweiler, der TV Wemmetsweiler und der TuS Wiebelskirchen angehören.
In seiner Festrede kritisierte Wydra, dass der Sportunterricht im schulischen Alltag ein Stiefkind sei. Als bestes Beispiel führt er an, dass im Saarland vor über 20 Jahren die dritte Sportstunde abgeschafft wurde, mit gravierenden Folgen. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die zeigen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit der Kinder in den beiden letzten Jahrzehnten in besorgniserregender Weise abgenommen hat. Die sinkende Fitness ist mit gesundheitlichen Problemen verbunden, was die Verantwortlichen wachrütteln sollte.
Unbestritten, so Wydra, tut Sportunterricht der Gesundheit gut. Er fördert aber auch das Sozialverhalten und verbessert die Konzentrationsfähigkeit. Es gibt weniger Unterrichtsstörungen an Tagen mit Sportunterricht. Aber in erster Linie gilt, dass Bewegung, Sport und Spiel ein Kulturgut darstellen. Denn was macht das menschliche Leben eigentlich aus? Ganz bestimmt, so Wydra, nicht allein die Arbeit. Laut Schiller ist der Mensch nur da wirklich Mensch, wo er spielt.
Spielen, so Wydra, ist eine große Bereicherung unseres Lebens. Das gilt für Groß und Klein. Um dies zu erkennen, genügt ein Blick aufs rege Treiben der Kleinen im Eltern-Kind-Turnen oder im Bewegungstraining des TV Illingen. Auch für ambitionierte Ältere ist der TVI da, ganz im Sinne von Wydras Worten, dass Sport im Verein am schönsten ist: Die Truppe um Lars und Simon Schwindling wurde Meister der Geräteturn-Oberliga. Und die TVI-Showtanz-Gruppe Wild Witches unter „Oberhexe“ Gabi Steuer genießt Legendenstatus, avancierte beim Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt zur DTB-Showgruppe Nummer 1. Parallel dazu triumphierten die UVIS, als Seniorentruppe Stolz und Motor des TVI, im Volleyball in der Kategorie „Mixed Mannschaft“ – 2009, was für ein Glücksjahr für den TV Illingen!
Das Jahr 2017 aber gehört einmal mehr „Autres Choses“. Die Spitzenformation aus Saarlouis wurde kürzlich in der Barockstadt Ludwigsburg Deutscher Meister, zum fünfundzwanzigsten Mal.
Die Darbietungen von „Autres Choses“ waren denn auch beim Jubiläum des Saarländischen Sportlehrerverbandes das Highlight, sie allein waren schon das Kommen wert.

 

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Formation von “Autres Choses”
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Geschrieben von wolfiweber

31. Oktober 2017 um 16:51

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Herbstwerfen in Altforweiler

Zum Saisonausklang trafen sich die Werfer in Altforweiler. Zur Jahreszeit passend bescherte Petrus nasskaltes Wetter, was die Leistungen doch merklich drückte. Bestleistungen gab’s hie und da trotzdem, auch bei den Athleten vom TV Illingen. Betreut wurden sie von Caroline Schlör und Willi Sahner. Der freute sich, dass seine Schützlinge gerade im Hammerwurf gut aussahen, in der „Sahnerschen Parade-Disziplin“  –  Willis Bruder Christoph war im Hammerwurf Deutscher Meister, Rekordhalter und Olympiateilnehmer, Willis Sohn Andreas wurde im Juli in Erfurt Deutscher Vizemeister. Beim Herbstwerfen in Altforweiler steigerte sich Jule Woll, U18, auf 30,21 Meter, Theresa Schikofsky, W14, auf 21,01 Meter. Theresas Bruder Matthias, 17, warf dieses Jahr schon 35,46 m, begnügte sich in Altforweiler mit 33,04 Metern.
Der Hammerwurf ist eine anspruchsvolle Disziplin, nicht nur Bewegungsgeschick ist gefordert, sondern auch Kraft.  „Mehr als eine Drehung ist im Augenblick bei unserem Nachwuchs nicht drin“, erklärt Willi Sahner. „Bei zwei Drehungen werden die Fliehkräfte so stark, dass es einen Anfänger aus dem Ring trägt“.
Wo der Hammer hängt, zeigte der Trainer dann selbst: Mit 35,85 Metern gewann er die Altersklasse M60. Auch Caroline Schlör, W30, Trainerin des TVI und Sportwartin der LG Saar 70, war gut drauf, schaffte 34,44 Meter.
Geworfen wurde in Altforweiler nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Speer und Kugel. Jule Woll belegte mit beiden Geräten in der U18 Rang 2, blieb dabei in ihrer Paradedisziplin Speer wetterbedingt deutlich unter den 41,14 Metern, mit denen sie letztes Jahr in St. Wendel süddeutsche Vizemeisterin der W15 geworden war. Matthias Schikofsky hat im Speerwurf eine Bestleistung von genau 55 Metern, steht damit in der U18 landesweit auf Platz 1. In Altforweiler genügten ihm 49,88 Meter zum Sieg.

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          Jule                           Theresa                                  Matthias

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       Sie wissen, wo der Hammer hängt: Caroline, Willi und Andreas
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Geschrieben von wolfiweber

26. Oktober 2017 um 10:40

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Ende gut, alles gut

Was für eine Überraschung! Die Tür zur Halle verschlossen, auf dem Aushang stand, dass die Reparatur des Bodens nicht fertig geworden war. Rund 30 Kids und ihre Begleitung, zum Teil von relativ weit hergekommen, waren enttäuscht. Warum gab’s keine Information?
Tags darauf wurde klar: Der Hausmeister hatte sehr wohl schon drei Tage vorher einen Vereinsvertreter informiert, doch das wurde nicht an alle Betroffenen weitergeleitet…
Doch die Kids vom Bewegungstraining und ihre Übungsleiter hatten Glück im Unglück: Das Wetter war wunderbar, eine Übungsstunde im Freien hinter der Turnhalle bot sich an. Zwar war der Weg zu den Umkleidekabinen, den Toiletten und zu den gewohnten Geräten versperrt, aber dank der Improvisationkunst ihrer Übungsleiter erlebten die Kids dann doch noch einen vergnüglichen Nachmittag. Das beweisen die Fotos, die Renate und Tammy per Handy geschossen haben…  

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Galerie 2017, Bewegungstraining im Freien

Geschrieben von wolfiweber

17. Oktober 2017 um 09:19

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Viel Spaß und tolle Leistungen in Ottweiler

Der TV Ottweiler, LG-Partnerschaftsverein des TV Illingen, lud bei strahlendem Sonnenschein ins Stadion „Am alten Weiher“ zu seinem traditionellen Nachwuchssportfest. Fünf Hoffnungsträger der Altersklasse U12 des TVI waren auch dabei: Hanna Gerard, Elisa und Luana Schneiders, Max Weber und Simon Hahn. „Allesamt stellten sie im 3-Kampf eine persönliche Bestleistung auf“, freute sich Trainer Willi Sahner“, „und sie waren auch eine Stütze der 3-Kampf-Mannschaften der LG Saar 70“.
Neben Willis kleinen Wilden glänzte in Ottweiler in den Rahmenwettbewerben auch eine Schar von „Großen“ des TVI. Die Trainer Werner Liedtke, Caroline und Thorsten Schlör waren mit den Leistungen ihrer Athleten sehr zufrieden. Wiebke Schmitt glückten bei den Frauen zwei Jahresbestleistungen. Wiebke landete im Dreisprung bei 8,70 Metern, warf den Diskus auf 26,84 Meter. Noch ein Stückchen weiter kam bei der U18 Dominik Lermen, der mit 30,26 Metern erstmals die magische 30 Meter-Schranke knackte. Zusammen mit Zwillingsbruder Andreas, dazu mit Niels Diehl und Jules Loginoff, beide vom TV Ottweiler,  brillierte Dominik auch in der 4x400m Staffel der MU 20 der LG Saar 70. Ihre 3:58,32 Minuten schaffte an diesem Tag keine andere Staffel. In einer der drei LG-Aktivenstaffeln lief auch David Naumann. Werner Liedtke schwärmte vom tollen Teamgeist der Athleten und Athletinnen des TVI, des TV Ottweiler und des TuS Wiebelskirchen, denn nur so ließen sich die insgesamt fünf LG-Staffeln über 4x400m rekrutieren. Um in den verschiedenen Altersklassen solche Teams überhaupt bilden zu können, wurde bekanntlich anno 1970 die LG Saar 70 gegründet.
In bester Lauflaune präsentierten sich die TVI-Frauen. Ines Mohr wurde über 100 Meter Zweite.  Die Illinger Mirjam Jakob und Laura Monz lieferten zusammen mit ihren Ottweiler Kolleginnen Julia Bratusa und Janine Triesch  im Staffellauf über 4x400m der männlichen Konkurrenz einen heißen Kampf. Laura und Ines sind übrigens Sportstudentinnen, die sich bei den Leichtathleten des TVI auf ihre Prüfung im Mehrkampf vorbereiten. In Ottweiler starteten sie erstmals bei einem solchen Wettbewerb. Der lief prima, weckte bei beiden Lust auf mehr… 

Staffel_Frauen     U20_STAFFEL

Unsere Staffelläufer: links Julia, Laura, Mirjam und Janine, rechts Andreas, Niels, Jules und Dominik


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Links die stolze Sprinterin Ines, rechts die Delegation des TV Illingen

Geschrieben von wolfiweber

27. September 2017 um 07:22

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Regen in Homburg, Sonne in Bad Kreuznach

Mäßiges Abschneiden der LG Saar 70 im verregneten Homburg

Die Aktiven, die Jugend U18 und U14 trafen sich auch dieses Jahr im Waldstadion Homburg zu den Saarländischen Mannschaftsmeisterschaften. Die äußeren Bedingungen waren miserabel. Regengüsse und Wind machten allen zu schaffen, es gab Verzögerungen und Unterbrechungen. In den vergangenen Jahren hat die LG Saar 70, in der bekanntlich die Leichtathleten der Turnvereine aus Illingen, Landsweiler-Reden, Ottweiler, Wemmetsweiler und Wiebelskirchen starten, bei diesem Wettbewerb immer den Sprung aufs oberste Siegertreppchen geschafft.  2016 gab’s zweimal Gold und zweimal Silber, dieses Jahr nur einmal Silber, dazu noch zweimal Bronze.
Das Silberteam, der Vizemeister also, ist die männliche U18 der LG Saar 70. Eifrigster Punktesammler war Matthias Schikofsky, auch seine Illinger Vereinskameraden Philipp Oehling und Christoph Rullof waren über die 800 Meter eine Klasse für sich. Philipp, letztes Jahr süddeutscher 800 Meter-Meister der M15, lief 2:10,6 Minuten, Christoph schaffte mit 2:14,3 Minuten eine persönliche Bestzeit. Stark auch die 4x100m-Staffel der LG Saar 70 mit Schikofsky und Oehling vom TV Illingen und Niels Diehl und Jules Loginoff vom TV Ottweiler. Die gleichaltrigen Mädchen der LG konnten sich über Bronze freuen. Ohne die Leistung der anderen schmälern zu wollen, seien drei Athletinnen genannt: Julia Threm und Jule Woll vom TV Illingen und Janina Triesch vom TV Ottweiler
Bei den Männern hatte die LG Saar 70 genügend Athleten, um zwei Teams zu bilden. Da es auch eine Auswahl der Stärksten nicht aufs oberste Treppchen geschafft hätte, beließ man es bei den „gewachsenen Strukturen“: In LG Saar 70 II starteten ausschließlich Athleten des TV Wemmetsweiler. Diese „geschlossene Gesellschaft“, in der Christopher Altmeier und Lukas Schöne glänzten, erkämpfte Bronze.  Die Rest-LG, LG Saar 70 I also, folgte ein paar Pünktchen dahinter auf Platz 4. Die Besten waren hier Oliver Haas und Kay-Uwe Buschauer. Die beiden Männerteams also auf Platz 3 und Platz 4, dazu passt numerisch Platz 5 des LG-Frauenteams. Mehr war nicht drin, schließlich fehlte die Beste: Caroline Schlör startete zeitgleich in Bad Kreuznach. In einer ausgeglichenen Mannschaft ragten drei heraus: Julia Bratusa vom TV Ottweiler, Manuela Fuchs vom TuS Wiebelskirchen und Wiebke-Berit Schmitt vom TV Illingen.

Klasse Leistungen im sonnigen Bad Kreuznach

Regen in Homburg, Sonne im 100 Kilometer entfernten Bad Kreuznach. Dort, im Moebusstadion, richten die Leichtathleten des VfL Bad Kreuznach jedes Jahr ihre traditionellen Werfertage für Jugendliche, Aktive und Senioren aus. Mit dabei auch LG-Sportwartin und TVI-Trainerin Caroline Schlör und Hammerwurf-Urgestein Willi Sahner. Betreut wurden sie von Willis Sohn Andreas, dem deutschen Vizemeister im Hammerwurf. Der Ausflug des Illinger Terzetts nach Bad Kreuznach hat sich gelohnt: Senior Willi gewann den Hammerwurf der M60, und Caroline holte gleich dreimal Edelmetall bei den Frauen: Silber mit dem Diskus, Gold mit dem Hammer und dem Speer. Letzteren schleuderte sie auf famose 43,52 Meter, knüpfte nach überstandener Verletzung an die Glanzleistungen vergangener Tage an. 

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So sehen Sieger aus: Caroline, Willi, Andreas

Geschrieben von wolfiweber

5. September 2017 um 20:46

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