TV Illingen stolz auf seine Flag Footballer

White Terriers glänzen bei der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz

Die Flag Footballer mit dem klangvollen Namen WHITE TERRIERS SAAR haben sich bekanntlich dem TV Illingen angeschlossen. Sie sind unbestritten eine Bereicherung des mit über 1000 Mitgliedern größten und mit genau 125 Jahren ältesten Vereins der Gemeinde Illingen.
In den USA spielen 8 Millionen Flag Football. Der Sport ist dort deshalb so beliebt, weil Kinder und Jugendliche mitmachen können, Jungen und Mädchen, häufig in gemischten Mannschaften.
Auch In Deutschland ist Flag Football auf dem  Vormarsch. Über 300 Hobbyteams gibt es mittlerweile. Regelmäßig werden Turniere mit namhaften Teams veranstaltet, wie jetzt am heißen Samstag der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz. Dort mischten auch die White Terriers munter mit, trotz eines gewaltigen Handicaps: Wegen zahlreicher Urlaubsabsagen hatte man gerade mal sieben Spieler dabei. Von denen sind immer fünf auf dem Feld, es wird fliegend gewechselt. Wegen der dünnen Personaldecke mussten die White Terriers den langen Turniertag größtenteils Offense und Defense durchspielen. Fünf Matches waren zu absolvieren, an einem brütend heißen Samstag.
Aber die Terriers wuchsen über sich hinaus. Nach einem deutlichen 25:14-Sieg gegen die Wiesbaden Phantoms Allstars im ersten Gruppenspiel und einer passablen Leistung gegen eines der beiden Gastgeberteams aus Mainz (21:39) war man stolzer  Gruppenzweiter.
Im Viertelfinale konnten die Terriers lange mit den Darmstadt Fun Diamonds mithalten, mussten dann aber eine 18:32-Niederlage hinnehmen. Prima lief es im kleinen Halbfinale, wo die Mixed-Mannschaft der Walldorf Wanderers beim deutlichen 39:4 keine Chance hatte. Dieser Sieg bedeutete die Qualifikation für den Kampf um Platz 5. Den Gegner, die Stuttgart Scorpions, kannte man schon vom SaarBowl I. „Es wurde eine Defenseschlacht, in der jeder Drive, nein, jedes Play wichtig wurde“, schwärmt Coach Andre Becker. „Wir hielten die Scorpions bei nur einem Touchdown und konnten in unserem letzten Drive zur Führung von 12:7 scoren!“ Mit nur noch 3 Sekunden auf der Uhr riskierten die Stuttgarter mit einer Hail Mary nochmal alles. „Hail Mary“ lässt sich am besten übersetzen mit „Maria Hilf!“, und ein Hail Mary-Pass ist der verzweifelte Versuch, mit einem langen Wurf in die Endzone des Gegners ein Spiel kurz vor dem Ende noch zu gewinnen. Dazu aber muss der Receiver den Pass erwischen und zum finalen Touchdown verwandeln. Die Scorpions  scheiterten bei ihrer Hail Mary an Terrier Marco, der dreieinhalb Monate nach einem Kreuzbandriss erstmals wieder auf dem Feld stand. Dank Marcos Safety wurde das Ergebnis sogar noch auf 14:7 hochgeschraubt.
Fazit:  Die White Terriers gewinnen bei der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz sensationell mit nur 7 Spielern einen nie für möglich gehaltenen 5. Platz.

WeckWorschtWoi1          Schnappschuss vom Turnier in Mainz; ganz weit hinten die White Terriers

G7

Freude pur: Die glorreichen Sieben mit (von links) Nicola, Andre, Sebastian, Pascal, Kevin und Fabian, vorne Marco; Optimieren der Fotos durch Anklicken

Geschrieben von wolfiweber

23. Juli 2019 um 17:41

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Ferienspaß im Burgpark

Zwei Vereine, ein Ziel: Der TV Illingen und der Schachclub Turm Illingen wollten den Illinger Kids, die nicht im Urlaub waren, einen kurzweiligen Spiele-Nachmittag bescheren. Die Aktion im Rahmen des „Illinger Ferienpasses“ wurde auch diesmal ein Erfolg, zumal Petrus mitspielte. „Was für ein herrliches Fleckchen Erde ist das doch hier, prima geeignet für einen Spiele-Nachmittag“, schwärmte Michael Christ, der Vorsitzende des TVI. Neben ihm waren noch zwei Club-Präsidenten ins Fest eingebunden: Dennis Feidt, der Vorsitzende des SC Turm, und Albert Busse, der Präsident des Pétanque-Clubs Messidor Saarbrücken. Albert hat vor vier Jahrzehnten am Illtal-Gymnasium bei Wolfgang Weber sein Abi gemacht, in Mathe und Sport. Außerdem war er ein höchst zuverlässiger und erfolgreicher Stammspieler des SC Turm. Beim Spielenachmittag kümmerte sich Albert um Boule.
Neben Michael, Dennis und Albert unterstützten Weber im Burgpark ein Dutzend Helfer, unter ihnen fünf erfahrene Übungsleiter des Bewegungstrainings der Kleinen Wilden, das jeden Mittwoch in der Sporthalle des Illtal-Gymnasiums stattfindet.
Den Kids wurde einiges geboten. Reger Andrang herrschte beim Face-Painting. Lea und Nina zauberten Beeindruckendes, mal war ‘s hinreißend, mal wunschgemäß furchterregend. Highlight war diesmal der von Carsten Kleer bereitgestellte Kletterberg „Monkey“, der die Hüpfburg „Camelot“ ablöste. Aber es gab auch andere Herausforderungen: Bei Willi ging’s per Strickleiter auf den Baum, bei Kai und Marcel mit viel Gefühl über die Slackline. Ein Renner war das Glücksrad, wo es feine Süßigkeiten zu gewinnen gab. Svenja und Tammy fungierten als Glücksfee, während gleich nebenan Liam das Sacklochspiel managte. Er und seine Schwester Kaylie hatten die weiteste Anreise, denn sie kamen aus South Carolina. Geboren sind sie in Welschbach, aber ihr Daddy ist Amerikaner und arbeitet bei der US-Airforce. Kaylie war im Burgpark die rechte Hand ihres Welschbacher Opas Klaus Düppre. Er und Kaylie schafften am Grill das Kunststück, das von den Kids und ihren Eltern mitgebrachte Grillgut „just in time“ zu präsentieren.
Schach wurde auch gespielt, nicht nur auf dem großen Gartenschach, bei dessen Installation der SC Turm Pate stand, sondern auch auf schattigen Plätzchen mit normalen Turnierbrettern. Der Turm-Vorsitzende Dennis Feidt und sein Sohn Jonas, Turm-Spitzenspieler Thomas Biehler, Fritz Henschel und Alexander Keßler standen als Schachpartner zur Verfügung. Einige Kids wollten unbedingt die Spielregeln kennenlernen, worüber sich die Turm-Vertreter sehr freuten. Noch lieber, als den Kleinen mit viel Geduld die Schachregeln beizubringen, spielen die „Großen“ natürlich selbst. Erfreulich: Vor Ort waren so viele Anhänger des Königlichen Spiels, dass es sogar zu einem kleinen Blitzturnier reichte.

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Der stolze Papa und sein Töchterchen freuen sich über den Gewinn

MONKEY                SCHACH_A 

       links die Kletterburg, rechts Schach mit zwei etablierten und einem 
       künftigen Meister

LIAM          Kaylie

Liam (links) hat gewonnen                      Seiltänzerin Kaylie, rechts Opa Klaus

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                  Weitere Fotos unter “Bilder”, Galerie 2018, Ferienpass.

Geschrieben von wolfiweber

16. Juli 2019 um 09:13

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Spielenachmittag im Burgpark

Der TV Illingen und der Schachclub Turm Illingen wollen auch dieses Jahr den Illinger Kids, die nicht im Urlaub sind, einen kurzweiligen Spielenachmittag bescheren. Die Aktion im Rahmen des „Illinger Ferienpasses“ findet statt ab 15 Uhr am kommenden Samstag, dem 13. Juli. Schauplatz ist wieder der Illinger Burgpark.
Initiator der Veranstaltung ist Wolfgang Weber, Ehrenvorsitzender des SC Turm, längere Zeit auch Vorsitzender der LG Saar 70, in deren Trikot bekanntlich die Leichtathleten des TVI starten. Unterstützt wird Weber von einem Dutzend Helfern, darunter sechs erfahrene Übungsleiter des TVI. Wichtig: Grillgut mitbringen, Brot und Getränke stellen der TVI und der SC Turm.

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Angebot des TVI und des SC Turm im diesjährigen Ferienpass

Geschrieben von wolfiweber

5. Juli 2019 um 20:42

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SOMMER-SPASS-OLYMPIADE der Kita Hirzweiler/Welschbach

Auf dem Sportplatz in Welschbach feierte die Kita Hirzweiler/Welschbach ihre SOMMER-SPASS-OLYMPIADE. Es wurde ein rundum gelungenes Fest, weil auch Petrus ein Einsehen hatte: Am Morgen regnete es, aber am Nachmittag, wo sich die Kids, ihr Anhang und ihre Betreuer trafen, schien die Sonne.
Sechs Stationen umfasste die Spaß-Olympiade: Hindernislauf, Slackline, Spaßsprint, Weit- und Zielwurf, dazu Klettern an der Strickleiter. Wer die Disziplinen erfolgreich absolviert hatte, bekam an jeder Station einen Stempel. Die Kids achteten akribisch darauf, dass ihre Leistungen per Stempel beglaubigt wurden. Alle hatten schließlich eine volle Stempelkarte, alle wurden mit einer Medaille geehrt.
„Wir machen ein solches Fest jedes Jahr“, erklärt die Kita-Leiterin Sandra Schmidt, „aber diesmal unterstützt uns der TVI!“ Das sah dann so aus: Während sich das Kita-Personal vornehmlich ums Kulinarische kümmerte (die Mütter hatten feinen Kuchen mitgebracht) und sich mit den Eltern unterhielt, lag das Sportliche in den Händen des TV Illingen. Der TVI engagiert sich seit nunmehr einem Jahr in der Kita im Rahmen des Projektes „Kindergarten Kids in Bewegung“. Dies ist eine Initiative des Landessportverbandes für das Saarland, die finanziell unterstützt wird vom saarländischen Bildungsministerium. Sieben erfahrene Übungsleiter des TVI waren vor Ort, unter ihnen Margit Ernwein, die Leiterin der Leichtathletik-Abteilung.
Die Spaß-Olympiade machte ihrem Namen alle Ehre: Der Spaß stand an allen Stationen im Vordergrund, die Kids waren mit Begeisterung dabei. Wolfgang Weber und Willi Sahner nutzten das Sportfest auch, um zwei fehlende Übungen des Mini-Sportabzeichens (MSA) nachzuholen, für die im Kindergarten der Raum fehlt. Auf dem Welschbacher Sportplatz ließen sich der im Mini-Sportabzeichen vorgeschriebene Hindernisparcours und der 30 Meter-Sprint problemlos durchführen. Nun steht mit der Verleihung eines weiteren Ehrenabzeichens und der zum MSA gehörenden Urkunde nichts mehr im Weg. Entsprechend groß ist die Freude!
Kleinfeld-Fußball wurde natürlich auch gespielt, auf schönem Kunstrasen, unter Aufsicht von Fußballstar Tammy Recktenwald und deren Schwester Svenja, Landesspitze im Triathlon.

ELTERN_1Full House bei der Spaß-Olympiade

SLACK_1

Kai und Renate als Schutzengel für Elias und Nico an der Slackline

SOPHIA    PEPSI

        Sophia, im Hürdenlauf spitze                        Pepsi, wie Dzenifer Maroszan

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Viele weitere Fotos unter “Bilder, Galerie 2018, Sommer-Olympiade”

Geschrieben von wolfiweber

1. Juli 2019 um 17:09

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TVI-Erfolge nah und fern

In Ottweiler fanden die Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel statt. Die TVI-Werferinnen Caroline Schlör und Wiebke Schmitt langten ordentlich hin: Caro siegte mit dem Speer, der Kugel und dem Diskus, Wiebke wurde mit Kugel und Diskus jeweils Vizemeisterin, belegte zudem im Weitsprung Platz 3. Für den TVI ging René Berwanger erstmals auf Titeljagd. René ist LG-intern gewechselt, war früher beim TV Ottweiler. Er und Michael Christ waren 2015 gemeinsam bei der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft in Erfurt, wo René mit starken 12,15 Metern Meister der M35 im Dreisprung  wurde. In dieser Disziplin wurde Senior René jetzt in Ottweiler Zweiter bei den Aktiven, Platz 1 belegte er im Hochsprung. Starke Sprinter und Sprinterinnen hat der TVI ebenfalls: Ines Mohr wurde Zweite über 200 Meter und Dritte über 100 Meter, Simon Naumann jeweils Zweiter über 100 und 200 Meter. In der U20 holte sich Jule Woll den Titel im Speerwurf, Annika Memmer freute sich über Platz 3 im Weitsprung der U18.
Der TVI-Nachwuchs erkämpfte in den Einzeldisziplinen noch zwei weitere Titel: Sören Gerard siegte in der M15 über 100 Meter, seine Schwester Hanna im Kugelstoß der W12. Ebenfalls in die Medaillenränge schafften es Sarah Herth als Dritte der W13 im 75m-Lauf und Lennart Edinger als Zweiter der M11 über 50 Meter. Prima drauf einmal mehr Kim Lambert: In der W10 wurde Kim Zweite mit dem Ball, Dritte im Weitsprung und Vierte über 50 Meter.
Gerade in den Staffeln zeigte sich auch diesmal die Stärke der LG Saar 70, in deren Trikot bekanntlich die Athleten und Athletinnen des TVI starten. Wiebke Schmitt und Ines Mohr vom TVI, dazu Angelina Stürmer und Manuela Fuchs vom TuS Wiebelskirchen wurden über 4×100 Meter Vizemeister. Ähnliche Konstellation bei der Sprintstaffel der Männer: David und Simon Naumann vom TVI, Fabian Fischer und Julian Kornbrust vom TuS Wiebelskirchen – fertig war das Quartett, das sich mit dem Titel KREISMEISTER 2019 schmücken darf.
Bedeutend höher als bei den Wettbewerben im Kreis hängen die Trauben bei überregionalen Veranstaltungen. Aber auch dort punkteten zwei Athletinnen des TVI. Bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften in Landau glänzte ein eingespieltes TVI-Duo der W30: Caroline Schlör holte sich den Titel mit dem Speer, wurde sowohl mit der Kugel als auch mit dem Diskus Dritte. Eva König verpasste die Medaillenränge knapp, belegte im Kugelstoß und im Diskuswurf Platz 4.

KM_19_KIDSTVI-Nachwuchs bei der Kreismeisterschaft:
Elias Stoll, Steven Matheis, Kim Lambert, Lennart Edinger, Sarah Herth mit den Trainern Margit Ernwein und  Willi Sahner.

KM_19_AKTIVE

Die „Großen“ des TVI:
hinten von links: David Naumann, Simon Naumann, Ines Mohr, Hanna Gerard, Sören Gerard; vorne: Caroline Schlör, Jule Woll

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Blick zurück: René (links) und Michael bei der DM 2015 in Erfurt

Geschrieben von wolfiweber

28. Juni 2019 um 16:09

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Ein Festabend mit grandiosem Programm

Michael„Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben – das kann der TV Illingen mit Fug und Recht von sich behaupten!“ Michael Christ, dem Vorsitzende des TVI, war der Stolz bei diesen Worten zu Beginn seiner Begrüßung anzumerken. In der Illipse feierten die Mitglieder des TVI das 125-jährige Jubiläum ihres Vereins. Vizepräsident Jürgen Leiner überbrachte die Grußworte des Saarländischen Turnerbundes, Ortsvorsteher Wolfgang Scholl tat dies für die Gemeinde. Scholls Kompliment: „Ihr seid der älteste und mit euren über 1000 Mitgliedern auch der größte Verein Illingens!“
Der Vorstand des TVI hatte sich ein höchst attraktives Programm ausgedacht. Im Anschluss an den Sektempfang gleich ein absolutes Highlight: Nach rund zehnjähriger Pause wieder ein Auftritt der Wild Witches. Das TVI-Ensemble unter „Oberhexe“ Gabi Steuer genießt Legendenstatus, war mehrfach unter den zehn besten Deutschen Showtanz-Gruppen, avancierte beim Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt zur DTB-Showgruppe Nummer 1. „Das Jubiläum war für uns die Motivation, es nochmals zu versuchen“, so Nina Mayer. „Die meisten von uns werden jetzt von Beruf und Familie beansprucht, haben Kinder. Aber ich stieß auf offene Ohren, 9 unserer Mädels und 3 unserer Jungs erklärten sich spontan zum Mitmachen bereit. Sechsmal haben wir geprobt, dann hatten wir die Gewissheit: Wir können’s noch!“
Und wie! Von der langen Pause war nichts zu spüren, man sah den „auferstandenen“ Wild Witches die Tanzfreude an. Auch die anspruchsvollsten Passagen klappten, sogar die schwierigen Hebefiguren. Das Publikum war begeistert, ließ die Wild Witches nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Das Kontrastprogramm zu den Wild Witches folgte auf dem Fuße, zumindest was die Verteilung der Geschlechter anbelangt. 9:3 hieß es bei den Witches, dreifache Übermacht der Weiblein. Ganz anders bei den Magic Artists: sieben Männer, aber nur eine Frau. Die heißt Katja, schwingt seit fast einem Vierteljahrhundert bei den Magic Artists das Zepter. „Wir haben jahrelang fünfmal die Woche trainiert. Unser ursprüngliches Motto lautete: Jeder zeigt, was er kann!“ Daraus entwickelten die ehemaligen Turner ihre Showelemente, wie etwa die Menschenpyramiden, von denen die höchsten über 5 Meter gehen. Die Kombination von Tanz, Gesang, Akrobatik, Jonglieren, Rope Skipping, Feuer, Lichtspiele und Zauberei ist einzigartig in Europa. Das Publikum in der Illipse war begeistert, zeitweise geradezu hypnotisiert.
Wer wollte, konnte nach der grandiosen Show der Magic Artists selbst aktiv werden. Im Anschluss an den offiziellen Teil legte DJ Ameise auf, es wurde eifrig getanzt – bis in den Samstag hinein, wo der Mann Geburtstag hatte, mit dem unser Bericht begann: Michael Christ, der Vorsitzende des TVI, wurde am Samstag, dem 15.6.2019, 41 Jahre alt.

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Wild Witches in Aktion; ganz rechts Nina

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Magic Artists; in der Mitte links schwebend: Katja
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Viele weitere Fotos unter BIlder, Galerie 2018, 125 Jahre

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Geschrieben von wolfiweber

17. Juni 2019 um 16:02

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5 Titel für Caroline und Michael

„Das war eine gelungene Meisterschaft – für Michael, für Eva und für mich“, schwärmt Caroline Schlör, Sportwartin der Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70 und Trainerin beim TV Illingen. Gleich drei Titel heimste Caro trotz Fußverletzung bei den Senioren-Landesmeisterschaften in Ludweiler ein. In der Altersklasse W30 schaffte sie mit dem Speer 40,95 Meter, mit dem Diskus 30,45 und mit der Kugel 10,54 Meter. Gut drauf war auch Vereinskameradin Eva König. Sie wurde in der gleichen Altersklasse im Speerwurf Vizemeisterin, im Diskuswurf Dritte und im Kugelstoß Vierte.
Nun zum Dritten im Bunde, zu Michael Christ, dem Vorsitzenden des TV Illingen. Der kämpfte in der jüngsten Vergangenheit an zwei Fronten. In Illingen war er der Herausforderer von Bürgermeister Dr. Armin König, dem renommiertesten TVI-Mitglied – ein Duell unter Vereinskameraden also, das wohltuend fair ausgetragen wurde. Wie von den meisten erwartet, hatte Michael keine Chance, schaffte aber mit seinen 43,9% einen höchst respektablen Achtungserfolg.
Weitaus besser als auf dem politischen Feld lief es für Michael, den mit Sicherheit schnellsten aller landesweit angetretenen Bürgermeister-Kandidaten, auf dem sportlichen Feld. Dort feierte er nach dreijähriger Wettkampfpause ein gelungenes Comeback. Bei der Seniorenmeisterschaft war er sowohl über 100 als auch über 200 Meter in der M40 vorne. Da werden Erinnerungen wach: Im Trikot der deutschen National-Mannschaft erkämpfte Michael bei der Seniorenweltmeisterschaft 2015 in Lyon als Startläufer mit der 4×100 Meter- Staffel Platz 7. Noch besser lief es für ihn in der deutschen 4×400 Meter-Staffel, die in hervorragenden 3:39,71 Minuten und mit Platz 5 sogar an Edelmetall schnupperte.

Seniorenmeisterschaften 2019

Man/women in blue: Caro, Michael, Eva

Staffel

National-Staffel in Lyon, 2. v. rechts Michael Christ

Geschrieben von wolfiweber

14. Juni 2019 um 14:47

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ASCHENPUTTEL – soft oder hart?

Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Rotkäppchen – die Grimmsche Märchen sind heute weltweit zu Klassikern geworden, die jedes Kind kennt. Kritisiert wurden aber immer auch die Grausamkeiten einiger Märchen, etwa die menschenfressende Hexe aus Hänsel und Gretel oder die Stiefschwestern von Aschenputtel, die nicht nur Aschenputtel quälen, sondern auch sich selbst: Sie verstümmeln sich die Füße, denn nur über kleine Füßchen führt der Weg ins Glück.
Der Theaterverein Illingen hat mit viel Aufwand und mit viel Herzblut eine moderne Fassung von ASCHENPUTTEL präsentiert, die auf solche Grausamkeiten verzichtet. Diesmal also kein „Rucke di guck, rucke di guck, Blut ist im Schuck“.
Die Vorstellung in der Illipse wurde von sechzig Kids des TV Illingen besucht, begleitet von Eltern, Großeltern, Übungsleitern. Die „Großen“ haben in den beiden Pausen eifrig debattiert. Einige loben die vermeintlich kindgerechtere, andere bevorzugen die klassische Fassung. Die Kritik an letzterer ist trotz aller in den Märchen gezeigten Grausamkeiten wissenschaftlich nicht haltbar. Seit 1975, seit Bruno Bettelheims berühmter Studie „Kinder brauchen Märchen“, ist das klassische Märchen unter pädagogischen und psychologischen Gesichtspunkten vollständig rehabilitiert. Bettelheim weist nach, dass Märchengeschichten dem Kind die Möglichkeit geben, innere Konflikte, die es in den Phasen seiner seelischen und geistigen Entwicklung erlebt, zu erfassen, in der Fantasie auszuleben und zu lösen.
Weil das Böse bestraft und das Gute belohnt wird, gilt das klassische Märchen als eine besonders kindgerechte Gattung.

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            Aschenputtels Stiefschwestern bezirzen den Prinzen Johannes

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                Der Moment der Wahrheit: Nur Aschenputtel passt der Schuh.
                   Optimieren der Fotos von Nicole Maas durch Anklicken!

Geschrieben von wolfiweber

15. Dezember 2018 um 11:39

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Besuch bei Aschenputtel

PRINZFür alle Kids, die das Jahr über fleißig das Training besucht hatten, gab’s beim TV Illingen kurz vor Weihnachten wieder eine tolle Belohnung. Letztes Jahr war es die KLEINE  HEXE, die den TVI-Nachwuchs begeisterte, diesmal ging ‘s  zu ASCHENPUTTEL, bravourös gespielt vom Theaterverein Illingen.
Eine stattliche TVI-Hundertschaft, rund 60 Kids und ihre Begleitung, trafen sich erwartungsfroh in der Illipse. ASCHENPUTTEL, das schaurig-schöne Märchen, kam diesmal in moderner Fassung. In der zeigt sich  Aschenputtel aufgeweckt und frech, erlaubt sich immer wieder kleine Späßchen. Aschenputtel  trotzt geschickt der bösen Stiefmutter und deren dummen und arroganten Töchtern Nella und Stella. In der Version des Illinger Theatervereins tummeln sich viele Gestalten in wunderschönen Kostümen auf der Bühne –  König Phillipus, der mit seiner Gemahlin Erna in munterem Wechsel turtelt und zankt, eine schwerhörige, hochgradig verwirrte königliche Großmutter, ein überforderter königlicher Ausrufer, und dann noch die permanent Schokolade futternde liebestolle Prinzessin Malwina aus dem Nachbarreich. Obwohl Malwina die Favoritin des Königs ist, hat sie gegen Aschenputtel keine Chance. Aschenputtel bekommt ihren Prinzen Johannes (s. Foto oben), sehr zur Freude all der Großen und Kleinen, die in der Illipse mitfieberten. Und die ganz Kleinen sorgten mal wieder für ein Highlight. Zwei Stunden still sitzen (so lange dauerte die Vorstellung, bei zwei Pausen), das ist echt zu viel verlangt. Die Minis schlichen, meist mit Schnuller im Mund, in Grüppchen Richtung Bühne. Eingefangen wurden sie (leider) immer wieder von ihren besorgten Müttern.
ASCHENPUTTEL diesmal also höchst modern, verbunden mit vergeblichem Warten auf die markanten Stellen. Kein Putteln (Wälzen) eines gedemütigten Mädchens in der Asche, um hineingeschüttete Erbsen auszulesen. Kein „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“,  kein „Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich“. Vergebliches Warten auch auf  „Rucke di guck, rucke di guck,  Blut ist im Schuck“.  
Nichts gegen ein verschmustes Königspaar, gegen eine verrückte Großmutter, eine adlige Naschkatze. Aber für den Märchen-Nostalgiker steht fest: Der Theaterverein Illingen ist so gut, dass er mitsamt der „Neuen“ eine originalgetreuere Variante hätte meistern können.
Um Vögel zu imponierenden Auftritten zu bewegen, muss man nicht Alfred Hitchcock heißen. Der Theaterverein Illingen hat letztes Jahr gezeigt, dass er mit Vögeln umgehen kann: Gefeierter Held in der KLEINEN  HEXE war der Rabe Abraxas. Zwei Täubchen hätten bei  ASCHENPUTTEL genügt.  Und auch ein Bäumchen, das Gold und Silber runter wirft,  wäre für den Theaterverein Illingen nie und nimmer ein Problem gewesen …

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 Damenrunde: links Nella, daneben Aschenputtel, die Stiefmutter und Stella 

KIDS             Mit Schnuller unterwegs: Minis schleichen Richtung Bühne
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Geschrieben von wolfiweber

10. Dezember 2018 um 08:40

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Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

Die Leichtathleten des TV Illingen, die bekanntlich zusammen mit den Leichtathleten der Turnvereine Landsweiler-Reden, Ottweiler, Wemmetsweiler und Wiebelskirchen in der LG Saar 70 starten, blicken stolz aufs vergangene Wettkampfjahr zurück.
Bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften in Trier holte Caroline Schlör Gold mit dem Speer, dazu gleich dreimal Silber: mit der Kugel,  dem Hammer und dem Diskus. Gold im Hammerwurf der M60 auch für Willi Sahner. Zweimal Bronze erkämpfte Eva König, im Kugelstoß und im Diskuswurf. Überregional aufs Treppchen schaffte es auch Theresa Schikofsky. Sie wurde im Hammerwurf Siebte bei den Süddeutschen Meisterschaften der W15 in Walldorf.
Caroline Schlör, Sportwartin der LG Saar 70 und Trainerin beim TV Illingen, ging auch bei den Landesmeisterschaften mit gutem Beispiel voran, holte sich den Titel im Speerwurf. Ihre Schützlinge Jule Woll und Matthias Schikofsky standen ihr nicht nach. Im Speerwurf erkämpfte Jule den Titel in der U18,  Matthias wurde Vizemeister der U20. Theresa Schikofsky war im Hammerwurf der W15 auf Landesebene die Beste. Mirjam Jakob freute sich riesig über die Vizemeisterschaft im 400m-Lauf. Hoch hinaus ging’s auch bei Wiebke Schmitt mit Bronze im Speer- und im Diskuswurf. Zusammen mit Laura Monz und Eva König wurde Wiebke dazu noch im LG-Team der Frauen Vizemeisterin. Die gleiche Platzierung schaffte David Naumann mit den LG-Männern.
Fast allen oben Genannten gelang bei den Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel der Sprung aufs oberste Siegertreppchen. Zur Nummer 1 im Kreis kürten sich auch Neele Broschardt und Christoph Rullof. Neele wurde Kreismeisterin im 200m-Lauf der U20, Christoph im 800m-Lauf der U18. Mit dabei war bei den Männern auch Thorsten Schlör. Thorsten holte sich überlegen die Titel mit Speer und Kugel.  2014 waren  er und seine Schwester Caroline zum letzten Mal gemeinsam Landesmeister, dann kamen die Verletzungen.  Jetzt aber geht’s bei beiden wieder aufwärts. Auf Kreisebene, das zeigte sich einmal mehr,  brauchen sie niemanden zu fürchten.  
Erfreuliches ist auch vom Leichtathletik-Nachwuchs zu melden.  Bei den in St. Wendel ausgetragenen Kreis-Mehrkampfmeisterschaften war Max Weber in der M11 im Dreikampf nicht zu schlagen, Jule Müller holte Bronze in der W10, genauso wie der gleichaltrige Steven Matheis. „ Max und  Steven trugen wesentlich zum Sieg der Dreikampfmannschaft der LG Saar 70 bei“, freuten sich die Trainer Margit Ernwein und Willi Sahner. Lennart Edinger war Stütze der Vierkampfmannschaft der LG Saar 70, die Vizemeister wurde. Mannschafts-Bronze gab’s für Leonie Geid und Jule Müller. „Alle konnten sich in mehreren Disziplinen deutlich verbessern“,  lautet das einhellige Lob der Trainer. Und sie fügen stolz hinzu: „Unser Training jeden Mittwoch für die 6- bis12-Jährigen ab 17 Uhr im Schulzentrum kommt prima an, rund dreißig Kids sind immer da!“

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Leichtathletik-Nachwuchs mit den Trainern Margit Ernwein und Willi Sahner

Geschrieben von wolfiweber

14. November 2018 um 19:02

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